Persönlicher Jahresrückblick 2018

Der Artikel besteht aus 761 Wörtern. Geschätzte Lesezeit: 03:02 Minuten

Blick in den Rückspiegel

Noch 29 Stunden und ein paar zerbröselte Minuten, dann ist auch das Jahr 2018 Geschichte. Doch was ist so alles passiert, außer, das man selbst wieder ein Jahr älter geworden ist? Ein Rückblick auf die vergangenen 12 Monate.

Eigentlich ist es ein für meine Verhältnisse 'normales' Jahr gewesen. Wie schon mehrfach in der Vergangenheit habe ich Zeiten der Arbeit und Monate der Arbeitslosigkeit erlebt.

Schon Ende Januar war für mich nach nur 3 Monaten in der neuen Firma Feierabend.

Im Büro, wo ich eigentlich arbeiten sollte, war ich dem neuen Chef zu langsam (ich würde es akribisch nennen). Auf der Straße sind mir 2 - in Worten zwei - Malheure passiert, bei denen ich beide Male den Boss aus dem Bett geklingelt habe. Aber zum einen einfach mit dem Firmenwagen nach Hause zu fahren, weil das Tor geschlossen ist, war mir nicht koscher. Und zum zweiten wusste ich von seinen Kontrollanrufen des nächtens bei Ferntouren nichts. Man hatte es mir einfach nicht gesagt.

So kam es, das der 29. Januar dort mein letzter Arbeitstag war. Aber er vollzog nur auf die Schnelle, was ich eh vorhatte.

Frühes aus bei neuer Firma

Für 4 Monate hieß es dann wieder: Arbeitslos.

Während der Zeit musste ich natürlich auch wieder so etwas wie einen (sehr) sinnvollen Lehrgang durchlaufen. In fünf Treffen mit einem Herren vom Bildungswerk der niedersächsischen Wirtschaft brachte ich meinen durchaus ansehnlichen Lebenslauf etwas auf Vordermann. Das das bisschen mehr Farbe in dem Papier aber wirklich dafür verantwortlich ist, das ich erst den einen und jetzt den nächsten Job erhalte(n habe), darf sicher bezweifelt werden.

Im Juni fing ich dann meinen nächsten Job an, bei dem mir aber auch schon nach wenigen Tagen klar war: nichts wie weg hier. Leider hat das nicht so geklappt, wie ich mir das vorgestellt habe. Ich musste letztlich Ende Oktober die Reißleine ziehen, ohne einen Anschlussjob zu haben. Aber zum Glück hat man ja den Arzt seines Vertrauens an seiner Seite, der mir eine Bescheinigung ausstellte, das ich dort kaputt ginge, würde ich dem Job weiterhin ausgesetzt sein.

Wieder folgten 2 Monate als Anhängsel der Agentur für Arbeit. Doch auch diese Zeit neigt sich dem Ende zu. Am 7. Januar heißt es endlich wieder: richtiges Geld verdienen. Als Fachkraft für Lager, Logistik und Versand beginne ich bei einer hiesigen Druckerei.

Privat keine großartigen Sorgen

Im Privaten Bereich lief es einigermaßen reibungslos.

Mittlerweile sind es 2 Jahre, das unsere beiden Fellnasen uns verlassen haben. Wir werden uns - anders als damals nach dem Tod von Rica geplant - auf Sicht keine(n) neue(n) Hund(e) anschaffen. Zum einen wegen unserer Eltern, die beide über 80 sind und mit sich selbst mehr als genug zu tun haben, als das da noch ein Hund ins Schema passen würde. Und wir Kinder möchten uns die Verantwortung nicht noch zusätzlich zu unseren Jobs aufbürden.

Apropos Eltern: Nachdem in früheren Jahren sich Frau Mutter gern mal wie magisch vom Fußboden anziehen ließ, übernimmt diese 'Aufgabe' mittlerweile anscheinend unser Vater. Er hat sich dieses Jahr mehrfach auf den Hosenboden gesetzt. Anfang Dezember durften wir uns daher auch einen neuen Küchenschrank zulegen, da er zur Seite stolperte und dabei die offene Tür des Schranks aus der Verankerung riss.

Ansonsten war es ein durchaus stabiles Jahr. Finanziell ist trotz meiner Arbeitslosigkeit eigentlich alles im üblichen Rahmen geblieben. Keine großartig ungeplanten Ausgaben - bis auf einen TV, den wir aber Problemlos ersetzen konnten.

Wünsche für 2019

Zeit also, vorauszuschauen!

Was wünsche ich mir für 2019?

Eines dürfte klar sein: Das der Job, den ich nächsten Montag antrete, für lange Zeit der letzte sein wird. Ich hoffe, das ich dort so ankommen werde, wie das bei der Firma der Fall war, in der ich von 2014 bis Herbst letzten Jahres gearbeitet habe.

Meine Hoffnung, dort älter (oder alt) zu werden, ist sicher nicht unbegründet. Denn Druckereierzeugnisse werden immer gebraucht - trotz oder gerade wegen der Digitalisierung. Und da die Branche etwas stabiler ist als die der Speditionen, ist die Hoffnung sicher realistisch.

Zudem wünsche ich mir, das ich - trotz meiner Lebensumstände - in naher Zukunft eine Lebensgefährtin / Freundin finde. Die Sehnsucht nach einem Partner wird in letzter Zeit immer stärker. Bis auf eine kurze Affäre gab es diesbezüglich noch nichts in meinem Leben.

Und für meine Familie hoffe ich, das alle weiterhin (einigermaßen) gesund beiben.

Marcus
Über Marcus 714 Artikel
Ich freue mich über Deinen Besuch auf meinem Blog! Wenn Dir der Artikel gefallen hat, teile ihn doch mit anderen und hinterlasse Deine Meinung. Mehr über mich gibt es hier zu lesen

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*