Wieder beliebte Blogs beerdigt


Der Artikel besteht aus 246 Wörtern. Geschätzte Lesezeit: 00:59 Minuten

Seit mittlerweile 8 1/4 Jahren blogge ich nun. In der Zeit sind viele Blogs gekommen und auch wieder gegangen. Es ist eben der Lauf der Zeit, der dafür sorgt, das nichts so bleibt wie es mal war. Mittlerweile ist es zum Beispiel 5 Jahre her, das eine Ikone in der Bloggerszene ihren Blog aufgegeben hat.

Nun habe ich mal wieder die Verlinkungen in meinem Blog auf ihre Aktualität überprüft, und musste feststellen, das wieder eine handvoll Blogger, bei denen ich oft (oder zumindest hin und wieder vorbeigeschaut habe, ihre Webpräsenz entweder komplett vom Netz genommen oder schon seit Ewigkeiten keinen neuen Content veröffentlicht haben.

Beispiele:

  • Zentodone ist auf eine neue Domain umgezogen. Und hat auch nicht mehr so wirklich WordPress-Themen zum Inhalt.
  • Der terablog ist komplett vom Netz gegangen, ebenso wie das Chaosweib. Bei letzterer deutet der twitter-Account daraufhin, das sie schon 2017 den Blog beerdigt hat.
  • Das Netzpanorama-Blog ist ebenfalls nicht mehr online. Hier muss es wohl auch im letzten Jahr zum Abschied gekommen sein.
  • Bea vom Tipblog ist jetzt auf youtube mit Koch- und Backrezepten zu finden.

Auch beim Bloggonauten ist tote Hose. Bei ihm kann man nachlesen, das ihm zum einen nichts besonderes mehr einfällt und zum anderen auch die allseits beliebte DSVGO dafür gesorgt hat, das bei ihm momentan die Luft raus ist. Und die liebe Erdbeere hat sogar schon 2014 zuletzt regelmäßig gebloggt.

Habt ihr auch Blogs, die aufgehört haben und denen ihr zumindest ein wenig nachtrauert?

Marcus
Über Marcus 714 Artikel
Ich freue mich über Deinen Besuch auf meinem Blog! Wenn Dir der Artikel gefallen hat, teile ihn doch mit anderen und hinterlasse Deine Meinung. Mehr über mich gibt es hier zu lesen

3 Kommentare

  1. Da gibt es wirklich enorm viele Blogs, die aufgehört haben. Und viele, die im Moment noch im Netz sind, haben seit April/Mai 2018 zum letzten mal was geschrieben. Ich kontrolliere im Moment auch die Verlinkungen in meinen Blogs und bin fast froh um jeden, den ich nicht löschen muss. Tatsächlich hat sich das Ganze als eine sehr umfangreiche Arbeit herausgestellt.
    LG
    Sabienes

  2. Blogs sind leider ein Relikt geworden. Das ist wie mit vielen Dingen im Netz: wird etwas erfolgreich, wird darüber nachgedacht, wie man es monetarisieren könnte. Der Ursprung der Blogs war das Web 2.0 (R.I.P.): jeder konnte sich mitteilen und etwas beitragen. Und tatsächlich gab es auch Leute, die das lasen. Dazu gehörte auch ich (hab dich bei der Recherche nach alten, ursprünglichen Blogs gefunden). Das Problem daran: man konnte Geld damit verdienen. Anzeigen, Linkverkauf, Gastartikel, Affiliate. So wurde jeder Blog zugepflastert. Blieben Einnahmen aus, war das Ganze nicht mehr erfolgreich. Das große Blogsterben begann.

    Klar, einige Blogs wurden zur Haupteinnahmequelle. Dabei wird aber der Zweck eines Blogs vernachlässigt: sich mitzuteilen. Es wurde nur noch über Themen berichtet, die viele Besucher versprachen. Nicht mehr über den Mumbojumbo, der einem so im Kopf herumgeisterte. Der bringt keinen Traffic, keine Einnahmen. Das ist schade. So werden dann auch viele Blogs dichtgemacht, da sie sich nicht refinanzieren. Leider auch gute Blogs. Sehr großen Anteil hat auch Social Media (und tumblr). Wieso sollte man einen Blog betreuen, wenn man seine Gedanken auch einfach in seine Chronik posten kann. Urlaubsblogs sind bei Instagram einfacher zu pflegen. Coolen Seiten teilt man seinen Freunden über Facebook mit.

    Die Blogroll selbst ist für Google nicht mehr sexy. Da jeder Eintrag ein Datum besitzt, besitzt er auch ein Verfallsdatum. Blogeinträge ranken einfach nicht mehr gut, da sie in der Blogroll irgendwann nach hinten verschwinden. Deswegen finde ich es gut, immer mal wieder so Blogs wie deinen zu finden. Bitte mach weiter!

    • Hallo Adrian!

      Danke für das Lob!

      Ja, ja, die Kohle – die hat schon viel kaputt gemacht.

      Ich muss natürlich zugeben, das auch ich schon hier und da mal an Werbung auf dem Blog gedacht habe. Aber irgendwie schien mir das alles zu kompliziert – wie und wo, was. Zumal die Besucherzahlen auf meinen Blogs sich immer schon nur zweistelligen Bereich befinden, lohnt sich der Aufwand und eine mögliche Strafe durch google nicht.

      Da buttere ich dann eben drauf.

      Diesen Blog werde – auch wenn ich das schon vorgehabt habe – nicht schließen. Ich brauche das einfach, hier meine Meinung sagen zu können.

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*