Quantensprung in Sachen PC

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Mein neuer PC von krotus-computer
  • Asus P5Q
  • Asus 4850 HDTI
  • Intel Core Quad Q8200
  • Samsung SH-223F

Das, zusammen mit einem Acer 1916, war bis vergangenen Donnerstag meine PC-Ausstattung!

Sie dürfte heute wohl schon als Antiquiert durchgehen, denn so habe ich sie ohne Monitor vor fast 8 Jahren gekauft. Und das ist in der PC-Technik bekanntlich eine verdammt lange Zeit. Gekauft hatte ich das PC-System damals noch beim Hardware-Versand, der, wie ich jetzt erst bei der Suche erfuhr, schon vor zwei Jahren in die Insolvenz gerauscht ist.

Den endgültigen Ausschlag für die Neuanschaffung war, das ich schon seit gefühlten Ewigkeiten (mindestens aber über 1 Jahr) schon einen Ventilator neben den geöffneten PC laufen lassen musste, weil der Kühler der Grafikkarte seinen Dienst nicht mehr ordnungsgemäß verrichtete. Trotzdem setzte sie häufig aus, das Bild wurde von flackernden Kästchen überlagert. Und wenn ich ein Video gucken wollte, konnte ich fast sicher davon ausgehen, das wenige Sekunden später der PC seinen Geist aufgab.

Acer 1916-Monitor
Mein alter Acer 1916-Monitor

Das Spielchen lief so schon seit mehreren Monaten. Aber die finanzielle Situation ließ es eben nicht zu, das ich investieren konnte. Nur die Grafikkarte zu ersetzen, das hätte es - nach einer Überprüfung im Fachgeschäft - auch nicht gebracht: Zu teuer für die veraltete Technik.

So setzte ich mich vor eineinhalb Wochen hin, und fragte im Forum von Chip.de nach einer vernünftigen PC-Konfiguration. Schlussendlich überschritt ich zwar mein selbstgewähltes Budget von 700 € für den PC, aber dafür habe ich ein System, was die nächsten Jahre sicher überdauern dürfte. Und das sieht wie folgt aus:

  • AMD Ryzen 5 1600
  • 16 GB Corsair DDR4 3000 MHz RAM
  • nVidia GTX 1050 2Gb
  • Samsung 850 EVO 250 GB + 1 TB
  • DVD-Brenner

Das ganze sitzt in einem Nanoxia Deep Silence 3 Gehäuse mit einem beQuiet Pure Power 10 400W Netzteil. Gekühlt wird der Prozessor von einem Alpenföhn Eco mit AM4 Kit.

Was ich jetzt im Netz und am PC verzapfe, kann ich mir durch einen Asus MX25 AQ betrachten.

Geholfen hat mir dort im Forum ein User, der einen eigenen Shop betreibt: Krotus-Computer. Bis auf Kleinigkeiten lief die Bestellung ganz easy ab. Freitag Abend noch ging die Bestellung raus und Donnerstag hatte ich den PC im Haus.

Asus MX25AQ Monitor
Mein neuer 25" Monitor von Asus

Der PC ist im Betrieb nur ganz geringfügig zu vernehmen. Die externe Festplatte rattert jedenfalls lauter als das System. Endlich herrscht wieder Ruhe in der Bude, wenn ich am PC sitze!

Outlook macht Neueinrichtung zum Geduldsspiel

Allerdings hat es gedauert, bis ich den Computer so eingerichtet bekam, wie ich das wollte. Und daran ist vor allem Mircosoft Schuld!

Die Software-Schmiede aus Redmond hat sich für Outlook ein neues Aussehen für die Konfiguration der EMail-Konten ausgedacht, und das - wie bei den Amis so üblich - wohl ohne vernünftige Tests einfach per Update verteilt. Bekam ich mein t-online-Konto gerade so noch eingerichtet, war es bei gmx damit schon wieder Essig.

Ich glaube, ich habe Office 3 mal wieder deinstalliert, und an die 4 oder 5 Dutzend Male versucht, das entsprechende Konto einzurichten. Leider bei jedem Versuch erfolglos. Das dumme an der Geschichte ist nur: für jeden Einrichtungsversuch öffnet Outlook einen neuen Ordner, der zum Schluss wieder geschlossen werden muss.

Auch das zurückspielen der Mails über eine zuvor per MailStore Home erfolgte Sicherung war für die Katz. Schlussendlich habe ich meine Mobackup-Lizenz reaktiviert, auf dem alten PC AntiVirus deaktiviert und die Sicherung dann auf dem neuen PC eingespielt - Erfolgreich. Ich musste später nur noch beim EMail-Abruf die Passwörter eingeben.

Das deaktivieren der AntiVirus-Software ist hierbei ein ausschlaggebender Punkt: Bleibt die Software aktiviert, meldet das Backup-Programm zwar eine erfolgreiche Sicherung, aber - zumindest bei mir - funktionierte das zurückspielen der Sicherung in der Vergangenheit damit nicht mehr.

Und was für viele (oder die meisten) heutzutage schon völlig normal ist, war für mich völlig ungewohnt: Plug & Play bei den Komponenten. Und das habe ich mittlerweile richtig zu schätzen gelernt.

Ich habe meine Tastatur und Maus sowie die externe Festplatte für das neue System behalten. In den beiden letzten Tagen aber musste ich zigfach zwischen dem bisherigen PC und dem neuen hin und her switchen. Und beim alten Computer heißt das: Einstecken, einschalten, bzw. - falls z. B. das Netzwerkabel oder die Festplatte beim wechsel vergessen wurde - neu starten.

Beim neuen PC wird einfach das Kabel angeklemmt, und man kann weiter arbeiten.

Ich bin zufrieden mit dem neuen Komponenten. Endlich wieder ungestört arbeiten, ohne Angst haben zu müssen, das der PC gleich wieder seinen Geist aufgibt. Und externe Lautsprecher brauche ich nun wohl auch (erst einmal) nicht. Denn der Monitor hat Lautsprecher integriert, die von Bang & Olufsen dafür konzipiert wurden.

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