Links aufgeräumt im Blog

und auch bei den Plugins was getan


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Wer (mehr oder minder aktiv) einen Blog betreibt, der wird im Laufe der Zeit einiges an Links ansammeln.

Nicht selten kommt es aber vor, das einmal gesetzte Links nie wieder überprüft werden. Das führt dazu, das manche Links auf eine Fehlerseite führen, weil der Artikel nicht mehr am gesuchten Ort zu finden ist. Auch geben vor allem viele Blogger im Lauf der Jahre ihre Seiten auf, und dann ist der Server bzw. die Domain natürlich nicht mehr erreichbar.

Aber manchmal sind es auch nur Kleinigkeiten, die sich auf den Zielseiten der Links ändern. In letzter Zeit dürfte dies vor allem der Wechsel von den ungesicherten http-Verbindungen auf den etwas besser geschützten https-Pendant sein. Oder eine weitere Variante: ein auch leicht nur geänderter Permalink führt zu mehr oder minder großem Chaos.

Geänderte Links führen zu Ärger mit google

Das alles ist nicht nur für denjenigen frustrierend, der den Blog besucht und dann in freudiger Erwartung den in den Artikeln enthaltenen Links folgt. Denn eine Fehlerseite möchte niemand sehen. Und lange warten möchte auch niemand. Das aber kann passieren, wenn Links umgeleitet werden. Auch wenn es sich hier bestenfalls nur um Millisekunden handelt.

Am meisten werden sich diese ganzen Fehler und Schwächen aber bei google auswirken. Denn die Suchmaschine straft Seiten, die nicht korrekt verlinken, auf die eine oder andere Weise ab.

Bei mir haben sich seit 2010 zusammengenommen rund 700 Links in den Artikeln angesammelt. Diese jetzt zu korrigieren hat mich fast einen halben Tag gekostet.

Durchgeführt habe ich die Suche mit dem Plugin WP Broken Link Status Checker. Dieses hat die vorhandenen Verlinkungen gecrawlt und mir dann alle Links aus den Artikeln angezeigt. Sofern vorhanden werden dann auch die aktuellen Links aufgeführt. Da hieß es nun: Jeden Artikel einzeln aufrufen und die Links anpassen.

Und wie schon erwähnt, war der häufigste Grund für einen fehlerhaften Link, das es statt einst http jetzt https heißt. Ein weiterer häufiger Grund für die vorzunehmende Anpassung war, das das Ziel nur über www. oder eben ohne www. aufgerufen wird. Einigermaßen selten war, das der Betreiber der Zielseite jetzt einen Slash (das /-Zeichen) ans Ende seiner Links setzt.

Plugin zu alt für die Aktuelle WordPress-Version

Und während ich die Links einem nach dem anderen abgearbeitet habe, habe ich auch gleich ein Plugin raus geworfen.

Denn ich hatte schon längere Zeit auf diesem Blog ein paar Probleme:

  • Schlagwörter ließen sich - zumindest sichtbar - nicht speichern
  • Die Button-Leiste über dem Editor war nicht vorhanden
  • Beim Aufrufen des Blogs gab Chrome immer wieder Fehlermeldungen aus

Häufige Fehlermeldungen des google-Browsers waren leere Antworten des Servers oder das dieser bei der Antwort die vorgegebene Zeit einfach überschritten hat.

Nun hieß es also, die Plugins zu deaktivieren um herauszufinden, welches Plugin letztlich an den Fehlern schuld war. Es stellte sich heraus, das es sich um das Plugin Internal links check handelte.

Als ich auf die Seite des Plugins bei wordpress.org nachschaute, wusste ich auch gleich den Grund: Das Plugin wird seit Jahren nicht mehr aktualisiert. Geschrieben wurde es für die WordPress-Version 3.4.x.

Habt ihr also ein Problem mit dem Server, mit der fehlerhaften Darstellung des Backends Eures Blogs, dann kontrolliert einmal, ob Eure Plugins auch noch alle aktuell sind und die laufende Version der Blogsoftware unterstützen.

Das spart manchmal eine ganze Menge Zeit, wenn man erst einmal anfängt, in den (angepassten) Dateien nach der Fehlerquelle zu suchen.

Marcus
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1 Kommentar

  1. Den LINKCHECKER lass ich das ganze Jahr suchen da kommt immer wieder mal ein Link der nicht geht. Mir ist aber aufgefallen das viele Blogger scheinbar die Blogs nicht umleiten.

    Auf https habe ich auch umgestellt weil es einfach zeitgemäß ist. Ab nächstes Jahr wird das dann bestimmt normal sein. Schon weil sich der Browser meldet wenn es kein https ist.

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