Gesunde Blutbuche fällt politischem Streit zum Opfer

Stadt Apensen und Landkreis Stade Streiten sich über Zuständigkeit

gesunde Blutbuche in Apensen soll gefällt werden

Im Landkreis Stade findet am Montag sehr wahrscheinlich eine hirnrissige und beschämende Posse mit der Motorsäge ihr unverständliches Ende.

Dort wird aller Voraussicht nach im Ortskern eine 100 Jahre alte Blutbuche gefällt, weil der (zukünftige) Besitzer des Grundstücks dort ein Wohnhaus hinsetzen will. Das Problem dabei: Der mächtige Baum mit einem Stamm-Umfang von fünf Metern (entspricht einem Durchmesser von über eineinhalb Metern) und einer überaus ausladenden Krone würde das Haus im Schatten verschwinden lassen.

Laut einer Freundin hat man im letzten Jahr sowohl die Gemeinde Apensen wie auch den Landkreis Stade aufgefordert, diesen Baum unter Schutz zu stellen. Seit dem balgen sich beide politischen Gremien um die Zuständigkeit.

Nun macht sich im Ort Unmut und Protest breit.

Für den morgigen Samstag ist eine Protestaktion in der Zevener Straße geplant, um die Streithähne doch noch dazu zu bekommen, die Fällaktion zu verhindern.

Nicht nur für meine Bekannte ist das ein Unding. Auch für mich ist das ein Wahnsinn, was dort passieren soll.

Wer immer mehr Natur zerstört, wird irgendwann keine mehr haben. Und ein Wohnhaus wandelt auch keinen Kohlendioxid in Sauerstoff um, den wir zum Leben brauchen.

Aber halt: Es brauchen ihn wohl nicht alle. Denn die, die sich da um Zuständigkeiten balgen, verfügen entweder über eine autarke Luftversorgung oder sind schon Hirntod.

Bei letzterem braucht man ja keinen Sauerstoff mehr….

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