Antwort auf die Frage Nissan, Hyundai oder einfach Kombi

Vorstellung meines neuen fahrbaren Untersatzes


Der Artikel besteht aus 962 Wörtern. Geschätzte Lesezeit: 03:50 Minuten

Mein neuer fahrbarer Untersatz

Anfang des Jahres habe ich mir hier im Blog ja die Frage gestellt, ob mein neuer fahrbarer Untersatz ein SUV / Crossover werden soll - und wenn ja welcher - oder doch eher ein Kombi. Diese Frage hatte sich schon 10 Tage später erledigt. Und im Bild seht ihr die Antwort.

Vor fast vier Monaten stellte sich mir die Frage nach einem neuen fahrbaren Untersatz. Ich musste mich zwischen Crossover / SUV oder Kombi entscheiden.

Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile - logisch.

Im Crossover kann man bequem ein und aussteigen, zumindest ab einer bestimmten Körpergröße. Das war für mich schon wichtig, da ich hier zwei ältere Herrschaften habe, die hin und wieder gefahren werden wollen oder sogar gefahren werden müssen.

Zum zweiten stand die Tatsache im Raum, das ab und an auch unsere beiden 4-Beiner transportiert werden müssen. Bei der Boxer-Mischung kein Problem. Sie passt quasi in jeden Kofferraum hinein.

Anforderungen an den neuen

Bei unserem Schäferhund-Mix ist das schon was anderes. Der braucht eine gewisse Größe an Raum im Heck um hineinzupassen. Und hier ist ein SUV oder Crossover ja nur ein Kompromiss zwischen Geländewagen und normalem KFz / Kombi.

Ich habe mich letztlich - wie man im Bild sehen kann - für die Crossover-Variante entschieden. Ganz unkonventionell, gar ohne Probefahrt - was ich in Teilen heute für nicht so praktikabel erachte. Aber der kleine stand mir nun mal nicht zur Verfügung, da er in einer anderen Filiale zum Kauf angeboten wurde. Und mir saß ein wenig die Zeit im Nacken, da die Geschichte mit dem Ende meines Urlaubs erledigt sein sollte. Was sie dann auch 2 Tage vor dessen Ablauf war.

Geworden ist es nun ein Hyundai ix35 1,6 2WD blue Comfort 2010 mit Baujahr 05/2011 und in der Farbe sirius-silver. Sein KM-Stand betrug zum Zeitpunkt des Kaufes 19.500 KM. Inzwischen sind rund 2.500 Kilometer hinzugekommen. Der Preis liegt an der Grenze dessen was ich mir vorgestellt hatte: 13.990 €.
Mein neuer fahrbarer Untersatz
In der Verkaufshalle stand zwar ein nigelnagelneuer Wagen für etwas mehr als 16tsd Euro, aber zum einen in schwarz - was ich nicht wollte, und zum zweiten sind die jetzigen monatlichen Raten an der Grenze dessen, was ich mir leisten kann und auch leisten will. Dafür bin ich aber - durch zusätzliche Versicherungen - auch quasi gegen alles abgesichert.

Sollte mir im Zeitraum des Kredites etwas zustoßen, werden meine Angehörigen nicht mit den Ratenzahlungen belästigt. Und sollte ich im während der Ratenzahlungen unverschuldet Arbeitslos werden, so werden die Raten ebenfalls nicht zu einem Problem für mich werden. Die Bank zahlt sie weiterhin.

Vorzüge und mittlerweile gefundene Schönheitsfehler

Ich finde ihn optisch schöner als seinen japanischen Kontrahenten - den Nissan Qashqai. Irgendwie mehr aus einem Guss.

Im Großen und Ganzen bin ich mit dem Wägelchen sehr zufrieden, zumal ich in diesem und im nächsten Jahr noch freie Inspektionen habe. Eine Kostprobe davon habe ich schon bekommen. Denn nach ein paar Wochen fing der Kofferraumdeckel beim Schließen an zu quietschen. Man hat die Stoßdämpfer kurzerhand ausgetauscht - ohne einen Euro Kosten für mich.

Ein paar kleine Schönheitsfehler - zumindest halte ich sie dafür - hab ich aber mittlerweile ausgemacht.

Zum einen stand in der Anzeige, die man mir vorlegte, das das Fahrzeug Nebelscheinwerfer habe. Wie man im Bild erkennen kann sind diese nicht vorhanden. So genau aber hatte ich mir das Bild der Anzeige nicht angeschaut. Und ein Bild schlägt wohl den Text, da sich dort ja immer Fehler einschleichen können.

Zum zweiten muss ich auf die Freisprecheinrichtung via google auf meinem Smartphone zugreifen. Die Dame stellt sich beim verstehen mancher Namen ziemlich zickig an, so das ich z. B. Familienmitglieder - wohl wegen unseres Nachnamens - nicht via Fahrzeugsystem anrufen kann.

Als eher (sehr) lästig empfinde ich die Tatsache, das die Fensterheber nicht automatisch arbeiten, sondern nur manuell - bis auf das Fahrerfenster. Letzteres lässt sich per einfachem Knopfdruck zwar ganz öffnen, aber auch nur manuell wieder schließen.

Praktisch hingegen ist, das es quasi nichts ausmacht, wenn ich vergessen sollte das Licht auszumachen. 30 Sekunden nach dem Abschließen schaltet es sich ab. Und apropos Abschließen: Wird der Wagen geöffnet, aber keine der Türen bewegt, schließt sich das Fahrzeug ebenfalls nach etwa einer halben Minute.

Stolz auf den Wagen

Für die meisten sind das sicher Selbstverständlichkeiten. Doch als ich mein letztes - eigenes - Auto (ein Passat Variant GT) erworben habe, das war Mitte der 1990er Jahre, war ABS so ziemlich das höchste der Gefühle. Und wer meine Geschichte ein wenig kennt, kann sich sicher vorstellen, das ich durchaus Stolz bin, dieses Wägelchen zu besitzen.

Zumal mit einem personalisierten Kennzeichen ;). Sprich Initialen und Geburtsdatum.

Seine Fahreigenschaften sind ganz passabel. Er läuft prinzipiell leise. Ab Tempo 100 wird er etwas rauer im Ton. Was aber wohl bei jedem Auto der Fall ist. Die 137 PS bringen ihn in akzeptabler Zeit ins Rollen. Wobei der Motor erstaunlicherweise weniger Gewicht zu bewegen hat als der unseres Ford Mondeo. Wenn auch nur 51 KG. Zuladen darf ich 450 KG - für meine Ansprüche völlig ausreichend. Und somit auch nur 150 KG weniger als der Ford.

Diesbezüglich schlägt sich der ix35 also wirklich beachtlich wie ich finde.

Erstaunt hat mich, das ich ein 3 Meter langes Fussleisten-Paket problemlos in dem Wagen unterbringen konnte. Beim Ford sind meine Leute da angeblich gescheitert.

Der Tank ist mit 60 l für runde 600 KM etwas klein bemessen wie ich denke. Aber da ich (noch) nicht soviel fahre, das sich das richtig bemerkbar macht, fällt es (noch) nicht so ins Gewicht.

Insgesamt also ein ausgewogenes Resümee für den Hyundai ix35.

Marcus
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