MDR nicht mehr im niedersächsischen Kabel

Drei-Länder-Anstalt nicht mehr in Niedersachsen zu empfangen

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Kabel Deutschland und die öffentlich-rechtlichen Sender streiten sich mittlerweile schon seit über einem Jahr um die Einspeisegebühr für die Programme von ARD und ZDF. Hierbei geht es darum, das diese beiden Anbieter für die Einspeisung ihrer Programme an den Münchener Kabelnetzbetreiber zahlen sollen.

Beide Institutionen verweigern die Zahlung dieser Gebühr mit dem Hinweis darauf, das Kabel Deutschland schon von Gesetz wegen verpflichtet ist, bestimmte Programme in sein Netz einzuspeisen.

Aufgrund dieses Streits hatte der größte deutsche Kabelprogramm-Anbieter schon im ersten Quartal letzten Jahres angekündigt, zukünftig nur noch die landesspezifischen Regional-Programme auszustrahlen

Nun macht der Branchenprimus und Marktführer mit seiner Ankündigung zumindest im Bereich des niedersächsischen Kabels mit seiner Ankündigung Ernst.

In nicht allzuferner Zeit soll das Programm des Mittdeldeutschen Rundfunks aus dem Angebot des Nachbar-Bundeslandes fliegen.

Doch nicht nur der MDR soll in Niedersachsen seinen Platz im Kabelnetz frei machen, auch das Regionalprogramm von NDR Hamburg - das Hamburg Journal und Hamburg Journal 18.00 h - sowie das Regionale Angebot von Radio Bremen mit seinem Regional-Magazin buten & binnen wird aus dem niedersächsischen Angebot gestrichen werden wie ich einem Bericht der Lüneburger Landeszeitung entnehmen konnte.

Dieser Bericht fußt auf einer Mitteilung der niedersächsischen Landesmedienanstalt (NLM). Diese teilt auf ihrer Seite in einem Artikel vom 13. Februar 2014 mit, das sie den Antrag der drei betroffenen Sendeanstalten ablehnen musste, Kabel Deutschland zu einer unentgeltlichen Einspeisung ihrer Programm in das niedersächsische Kabelnetz zu verpflichten.

Die Sendeanstalten sehen in der Herausnahme ihrer Programme aus dem Programmangebot ein Verstoß gegen die gültige Kabelbelungsentscheidung der Niedersächsischen Landesmedienanstalt. Hiergegen könne man seitens der NLM zwar auf Antrag vorgehen, aber nur zu den für

vergleichbare Programme anzuwendenden Nutzungsbedingungen des Kabelnetzbetreibers

Quelle: NLM.de.

Und diese Nutzungsbedingungen sehen zur Zeit eine entgeltliche Einspeisung vor.

Ich kann nur sagen, das ich froh bin nicht mehr dieser Diktatur unterworfen zu sein. Haben wir doch seit einem Jahr Satellitenfernsehen.

Zum einen kostet uns das keine monatliche Gebühr mehr wie früher. Zum anderen können wir damit auch weiterhin alle Regionalprogramme der gesamten ARD sehen, selbst wenn sich die nur für eine dreiviertel Stunde oder 60 Minuten pro Tag voneinander unterscheiden. Aber man ist, wenn man will, näher dran an den einzelnen Regionen Deutschlands. Und das kann ein Sender alleine nicht leisten. Das zeigt das ZDF ja jeden Tag eindrucksvoll.

Beitragsfoto: ©pixabay/OpenClips

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