Teilzeit-Job nach nur drei Wochen wieder wechseln?

Sind da Hemmungen angebracht?


Der Artikel besteht aus 385 Wörtern. Geschätzte Lesezeit: 01:32 Minuten

Ich stecke beruflich Momentan ein wenig in der 'Gefühls'-Klemme.

Eigentlich hatte ich, nachdem ich meinen letzten Job gekündigt hatte, einen Folge-Job so gut wie sicher. Leider sorgte mein Ex-Chef mit meiner ungewollten Hilfe dafür, das daraus nichts wurde.

Also habe ich mich während meines verbliebenen Urlaubs natürlich auf die Suche nach einem neuen Job gemacht. Innerhalb weniger Tage habe ich auch eine Teilzeitstelle gefunden, bei der ich am Montag und Dienstag dieser Woche meine Probetage bzw. Einarbeitung hatte. Am Montag nun soll ich dort 'richtig' anfangen.

Dieser Teilzeit-Job ist ein sogenannter Midi-Job mit 850 € Brutto bzw. nicht ganz 700 € Netto. Für einen Menschen meines Alters sicher nicht das, was auf Dauer gesehen ausreicht und erstrebenswert ist. Aber man ist so zumindest nicht von der Agentur für Arbeit und erst recht nicht vom Jobcenter abhängig.

Und weil so ein Midi-Job nicht der Weisheit letzter Schluss ist bzw. sein kann schaut man sich natürlich weiter um. Ich habe zudem das Glück, das sich noch zwei weitere Leute für mich nach einem Job umsehen. Zum einen derjenige, der mir den eigentlichen Folge-Job vermittelt hat, zum anderen mein bisheriger Arbeitskollege, mit dem ich mich recht gut verstehe.

Wie es scheint, kann ich dieses Mal ziemlich zeitig einen Erfolg verbuchen. Denn mein Ex- und wohl bald-wieder-Kollege hat einen neuen Job angetreten bei einer Firma dessen Chef durchaus immer auf der Suche nach neuen Mitarbeitern ist. Einzig, das er mir erst im Verlauf der nächsten Woche näheres sagen kann, da er sich gerade um weitere Aufträge bemüht, bringt mich etwas in die Bredouille.

Wie soll man sich jetzt verhalten?

Soll ich am Montag ganz normal beim Teilzeit-Job aufschlagen und den Vertrag unterschreiben, um ihn dann evtl. eine Woche später wieder zu kündigen weil es mit der Vollzeit-Stelle geklappt hat? Zumal ich jetzt an die Agentur für Arbeit die Veränderungs-Meldung abgeschickt habe - und das obwohl ich noch nicht einmal die ALG-I-Antragsformulare abgegeben habe?

Ist Magengrimmen in dieser Situation angebracht? Oder soll man sich einfach sagen / einreden das andersherum ja auch nicht danach gefragt wird, ob und wie es weitergeht?

Was mir gerade noch einfällt: wie sieht das eigentlich hinsichtlich der Krankenversicherung aus mit den 14 Tagen 'Leerlauf'? Kann das jemand beantworten?

Beitragsfoto:©pixabay/Geralt

Marcus
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1 Kommentar

  1. Ich denke Du solltest nur an Dich denken. Weil, es denkt ja auch keiner an Dich, wenn es Dir schlecht geht. Mach die eine Woche und geh auf Nummer sicher.

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