Auf zu neuen beruflichen Ufern


Der Artikel besteht aus 305 Wörtern. Geschätzte Lesezeit: 01:13 Minuten

©pixabay/Geralt

Erst am 1. September 2013 trat ich meinen neuen Job als Kurierfahrer an. Doch zum 31. Januar 2014 ist damit schon wieder Schluss. Es hatten sich dermaßen gehäuft Dinge ergeben, die eine langfristige und vor allem vertrauensvolle Zusammenarbeit in meinen Augen einfach nicht mehr gewährleisten.

Ich bin ja ein geduldiges Kerlchen und lasse mir viel gefallen. Doch wenn ich über längere Zeit den Eindruck habe, nicht auf Augenhöhe behandelt zu werden - um es mal so auszudrücken, dann ist selbst bei mir Schluss mit lustig.

Dabei ließ sich die Geschichte sehr gut an. Mir gefiel der Job als Fahrer für ein Unternehmen das Kfz-Ersatzteile vertreibt durchaus richtig gut. Auch wenn die Arbeit an sich nicht Zeitfüllend war. Doch leider übernahm mein Chef eine weitere Tour. Danach war nichts mehr wie vorher. Es lief einfach nicht mehr rund.

Wochenlanges warten auf die Erstattung von ausgelegtem Tankgeld und nicht zuletzt eine deftige Gehaltskürzung wegen angeblicher Teilzeitarbeit brachten das Fass zum überlaufen.

Also hatte ich - vielleicht verständlicherweise - das Verlangen, mich nach einem anderen Arbeitgeber umzusehen.

Das gelang auch und sollte am 1. Februar starten.

Doch weil man im Kreise der Unternehmer - die bei dem Kunden tätig sind - wohl eine Absprache hat, Fahrer nicht abzuwerben, auch wenn sie Wechselwillig sein sollten, stehe ich jetzt wegen einer unter Druck abgegebenen Unterschrift vor einer ungewissen Zukunft. Denn man sieht sich nicht mehr in der Lage, mich zu übernehmen.

Ebenso ergeht es meinem Kollegen, der ebenfalls freiwillig geht. Frei nach dem Motto: Mitgehangen - Mitgefangen.

Also bin ich wieder auf der Suche nach einem neuen Job. Gerne als Kurierfahrer oder im Büro.

Wer jemanden weiß, der einen zuverlässigen und Kundenorientiert arbeitenden Mitarbeiter im Bereich Lüneburg / Uelzen / Hamburg sucht, kann sich gerne unter webbi@themenfreund.de melden.

Beitragsfoto: ©pixabay/Geralt

Marcus
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2 Kommentare

  1. Ei Marcus, ich verfolge schon länger etwas deine berufliche Misere und hoffe das du wenigstens etwas Glück in der Liebe und Gesundheit hast!
    An deinem Beispiel sieht man gut wie knallhart die Logistikbranche ist.

    • Hallo Sascha!

      Gesundheit und Liebe? Naja, da ist es bei ersterem fast genauso Katastrophal. Wenn ich einen Arbeitgeber finden würde, der einen Schwerbehinderten einstellt, würde ich eine Gleichstellung erhalten. Soviel dazu.

      Bei letzterem ist es ein bisschen weniger weil brachliegend.

      Aber meine derzeitige Misere habe ich ja auch ein wenig mir zuzuschreiben. Hätte ich den Mumm gehabt, die Unterschrift zu verweigern, würde ich am 1. Februar fest einen neuen Job haben. Nun darf ich mich wieder mit dem Jobcenter, der Agentur für Arbeit – nach 388 Tagen sozialversicherungspflichtiger Tätigkeit in zwei Jahren Anspruch auf ALG I – herumschlagen.

      Und die haben nichts besseres zu tun, als mich gleich wieder zu so einem schwachsinnigen Seminar abzuschieben…

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