Mein Erster Eindruck vom Sony Xperia Tablet Z

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Vor eineinhalb Wochen stand ich vor der Frage: Welches Tablet soll's denn sein?

Damals stand ich vor der Wahl zwischen dem Samsung Galaxy Tab 3 10.1 oder einem Ipad. Auch deshalb, weil ich auf der Webseite von vodafone nicht richtig hingeschaut hatte. Denn dort stand noch ein weiteres Tablet zur Auswahl: Das Sony Xperia Tablet Z. Allerdings war bei diesem Tablet der Preis etwas höher als beim Samsung, jedoch niedriger als der eines Ipad.

Das Sony Xperia Tablet Z
Das Sony Xperia Tablet Z

In der Folge habe ich verschiedene Testberichte gelesen. Unter anderem auch den Bericht von aereamobile Dabei wurde Samsung häufig wegen seiner veralteten Bildwiedergabe kritisiert. Kein HD und nur 1280 x 800 Pixel.

Samsung bei Rechenleistung knapp vorn - Besseres Display beim Sony

Denn das Sony-Tablet kommt in der Horizontalen mit ~62 % mehr Pixeln daher: 1920 x 1200 Pixel. Dazu ist die Pixeldichte mit 224 ppi höher als beim Samsung mit seinen 149 ppi. Für denjenigen, für den die Kamera(s) wichtig sind, der schlägt wenn dann auch am besten beim Sony zu: 8 MP bei der Hauptkamera schlagen hier 3 MP. Selbiges bei den Pixeln mit 1984 x 1488 : 3264 x 2448.

Die Videoauflösung gleicht sich beim Sony mit der Displayauflösung. Das Samsung unterbietet die Displayauflösung noch um 80 Pixel in der Senkrechten.

Bei der Rechenleistung hat das Samsung bei der Taktrate die Nase um 100 Megahertz vorn. Ansonsten ist auch hier das Sony dem Samsung überlegen. Auch beim internen Speicher ist das Samsung dem Sony noch überlegen, was das Sony aber mit 2048 MB Arbeitsspeicher gegenüber 1024 beim 3 10.1 wieder ausbügelt.

Das sollte es soweit erst einmal zu den technischen Daten sein. Schließlich will ich ja den ersten Eindruck schildern! Aber noch ein Wort dazu, warum es das Samsung wohl auch nicht geworden wäre, wenn die Werte einigermaßen auf Augenhöhe gewesen wären.

Denn nicht nur die Großteils besseren (technischen) Daten des Sony haben mich dazu veranlasst, mir nicht das Samsung zuzulegen. Ein weiterer Grund, dem Sony den Vorzug zu geben, war die Nachricht, das Samsung plant einen Authentifizierungschip in seine Geräte einzubauen, und damit (wohlmöglich) den Zubehörhandel einzuschränken, hat mich dazu veranlasst.

Denn noch ist wohl nicht ganz sicher, was Samsung mit diesem Vorhaben erreichen will. Sprich, ob man - wie Apple - 'nur' Schwarzhändler, also unautorisierte Hersteller, aussperren will. Aber es könnte auch sein, das man sich ein größeres Stück des lukrative(re)n Zubehörhandels einverleiben und die Kunden so strikter an sich und sein (teureres) Zubehör binden will.

Umverpackung 5 mal so hoch wie die Tablet-Verpackung

Als ich das Tablet im Vodafone-Shop abgeholt habe - bei Lieferung mit der Post hätte ich mir Frei nehmen müssen, da ich mich als rechtmäßiger Empfänger ausweisen musste - reichte mir die Verkäuferin ein Paket mit einer Größe von ca. 30 x 20 x 20 (B x H x T). Man hätte darin also gut und gerne 5 der Tablets unterbringen können. Gepolstert war Karton allerdings nicht. Das Tablet konnte also völlig Problemlos in dem Paket hin- und herfliegen - und wer weiß, wie Paketdienste wie GLS mit den Paketen umspringen, kann sich ausmalen, was passieren kann....

Ich habe, da ich das Paket nicht so durch die Stadt schleppen wollte, erst einmal die 'Umverpackung' entsorgt. Danach konnte ich das Tablet samt seiner originalen Verpackung in meinen Rucksack stecken.

Zu Hause angekommen habe ich das Paket dann erst einmal leer geräumt. Dabei stieß ich auf eine Beilage, in der mir erklärt wurde das bei einer evtl. Einsendung das Tablet mit Verpackungsfolie gesichert werden soll, vor allem auf der Display-Seite. Sony selbst legt hier aber nur eine einfache Folie über das Display!

Das Tablet war noch zur Hälfte voll geladen, als ich es eingeschaltet habe. Aber natürlich muss vorher noch die mitgelieferte Sim-Karte in das entsprechende Fach eingelegt werden. Und das ist, wenn man keine kleinen Finger hat, schon eine sehr fragile Angelegenheit. Denn einfach so reinschieben in das entsprechende Fach ist natürlich nicht, da ansonsten sowohl das Gerät als auch die Karte Schaden nehmen könnten.

Der Kartenslot ist ebenfalls durch eine fragile Verbindung an das Tablet gebunden
Der Verschluß des Kartenslots ist genauso fragil wie der des Akkuverschlusses

Ich habe es dann mit Hilfe eines Kugelschreibers geschafft, das Fach zu öffnen. Zubekommen habe ich es dann allerdings doch mit meinen Fingern :).

Ersteinrichtung relativ simpel

Die Ersteinrichtung - das Setup - des Geräts ist eigentlich recht simpel. In 6 Schritten schlägt Sony einem Optionen für die persönlichen Einstellungen vor:

  • Wie möchte man ins Internet gehen (Mobilfunk und Wi-Fi / Nur Wi-Fi)
  • Netze für die (reine) Wi-Fi-Verbindung suchen
  • (Erste Schritte für das) Sony Entertainment Network
  • Social-Media-Konten einrichten (google, FB, twitter)

Danach ist man mit der Ersteinrichtung soweit erst einmal fertig!

Das Gerät hat dann umgehend nach Aktualisierungen gesucht. Darunter war auch ein Update für das Betriebssystem Android. Allerdings waren die 54 oder 56 % Leistung, die der Akku noch hatte, dem System nicht genug. Ich musste es also das erste Mal an die Steckdose anschließen. Und auch hier ist es etwas fragil, was die Abdeckung des Steckers angeht. Man sollte nicht zu heftig an der Lasche zeihen, da es dann passieren könnte, das man die Abdeckung abreißt. Und dann hat sich die Sache mit dem Staub- und Wasserschutz - Sony verspricht, das das Gerät 30 Minuten in maximal 100 cm tiefem Wasser unbeschadet übersteht - fürs erste zumindest erledigt.

Der Verschluss für den Anschluss des Akkus hängt nur an einem dünnen Verbindungsstück
Der Verschluss des Akkuanschlusses sollte nicht mit Gewalt geöffnet werden

Die Handhabung ist - wie man es von Android kennt - eigentlich relativ einfach. Ich hatte zumindest keine großen Schwierigkeiten, das Gerät weiter einzurichten. Das Ganze sollte man - wie übrigens wohl die gesamte Benutzung des Gerätes - nicht auf der Hand liegend erledigen. Denn auch wenn das Gerät 'nur' 485 g wiegt, so wird das auf Dauer für das Handgelenk zu anstrengend sein. Ich habe es vor mir auf dem Tisch oder auf dem Schoß liegen.

Keine großartigen negativen Eindrücke

Bei allen Vorteilen, die das Gerät z. B. wie erwähnt dem Samsung gegenüber hat, so gibt es natürlich auch den einen oder anderen Haken. Das Gewicht könnte man als einen nennen - wenn man die Größe des Gerätes außer Acht lässt. Ein anderer ist, das man schon nach dem ersten (intensiven) Nutzen des Tablets die Spuren der Finger auf dem Display 'verfolgen' kann. Das liegt vor allem daran, das der Hintergrund des Geräts ganz in Schwarz gehalten ist.

Vielleicht hat ja einer von Euch einen Tipp, wie man diese Fettspuren wieder Displayfreundlich beseitigen kann!

Im ersten Bild kann man auch sehr gut erkennen, wie sehr das Display spiegelt!

Bislang kann ich mich nicht über das Gerät beschweren. Auch wenn, oder gerade weil ich kein 'Hardcore'-User bzw. -Nutzer bin, bzw. mich nicht als solchen sehe, hält der Akku nun schon seit dem Ersten aufladen am Dienstag Abend durch. Dabei ist das Gerät jeden Tag rund 3 - 4 Stunden an und ist jetzt noch zu 21 % geladen.

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2 Kommentare

  1. Ich benutze zur Reinigung meines Handy-Displays Monitor-Reinigungstücher. 100 Stück kosten 7 – 8 Euro. Die halten ewig 🙂 Außerdem würde ich dir noch eine Displayschutzfolie empfehlen. Da kosten 3 – 5 Stück auch nur 7 – 8 Euro und du vermeidest damit Kratzer auf dem Display.

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