Woher kommt die Lust zu bloggen?

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Martin vom Webmaster-Friday stellt diese Woche die Frage, was einem zum Bloggen motiviert, woher man die Kraft dazu nimmt und ganz pauschal stellt er die Frage, was das ist: Die Lust am Bloggen

Für mich lassen sich beide Fragen eigentlich gleichzeitig, also mit dem selben Beweggrund beantworten!

Die Kraft zum Bloggen schöpfe ich daraus, das ich mir das von der Seele reden respektive schreiben kann, was mich beschäftigt. Manchmal gehen mir tagelang die gleichen Gedanken durch den Kopf. Das Bloggen ist eine, wenn nicht sogar die Möglichkeit für mich, das alles dann los zu werden.

Natürlich kann man auch mit anderen Leuten darüber reden, was einen so tagaus tagein beschäftigt. Das Problem bei mir ist, das ich zwar - wie man mir schon mehrfach attestiert hat - gut Diskutieren kann, und das dann auch noch mit guten Argumenten, aber ich bin leider beim Denken nicht ganz so schnell. Das hat den Nachteil, das das Gegenüber dann meint oder denken könnte, das die Sache (von mir aus) ausdiskutiert ist, ich aber eigentlich noch über seine / ihre Argumente oder das gehörte nachdenke.

Es passiert nicht selten, das ich noch Minuten oder gar Stunden nach einem Gespräch noch was finde, das ich hätte sagen können. Und so beschäftigt mich etwas, das für mein Gegenüber schon längst erledigt ist, auch noch lange Zeit nach einem Gespräch

Beim Bloggen kann ich mir Zeit lassen. Ich muss nicht innerhalb einer bestimmten Zeitspanne alles ausdrücken, was ich sagen will. Ein Artikel kann auch mal 2 Stunden brauchen, bis er fertig ausformuliert veröffentlicht ist. Ich kann zwischendurch auch einfach mal aufhören zu schreiben und etwas anderes tun, ohne das ich Gefahr laufe, das ich das, was ich loswerden möchte nicht mehr sagen kann.

Was mich zum Bloggen motiviert ist, ehrlich gesagt, auch die Tatsache, das man / ich nicht selten in seiner / meiner Meinung bestätigt wird / werde. Natürlich gibt es auch Kontra oder Kritik, aber die ist hier auf dem Blog ja eher selten wie ich denke.

Aber selbst die Kritik ist - wenn sie nicht plump daherkommt - durchaus etwas, das mich zum Bloggen motiviert. Ich erweitere nämlich gerne meinen Horizont. Und dazu gehört es eben auch, andere Sichtweisen zu hören und andere Blickwinkel zu betrachten. Das kann einen im Besten Falle immens weiter bringen.

Bleibt die letzte Frage: Was ist das, die Lust am Bloggen!

Ich denke, das ist das alles: Das auszudrücken, was einen beschäftigt, Aufmunterung oder Bestätigung durch entsprechende Kommentare zu bekommen, Meinungen anderer kennen lernen zu können und darüber nachzudenken und irgendwo doch auch, das man im Regelfall im Laufe der Zeit immer mehr Besucher auf seinen Blog ziehen kann - wenn es gut Läuft, oder nicht?

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5 Kommentare

  1. Hi Marcus,
    man hat dein Blog lange geladen, aber liegt sicherlich an meinem beschränkten Internetzugriff. Ansonsten weiss ich ja, dass dein Ladetempo OK ist.

    Ich kann zu diesem Thema auch nur sagen, dass ich mit viel Spass an das Bloggen herangehen und es auch so praktiziere. Ein Weilchen blogge ich nun schon und es war auch viel passiert, in meinem Blogging und Co.. Daher lernt man vieles und wie man sich neu motivieren und inspirieren kann. Alles nicht so einfach, wie ich finde, aber bringt trotzdem Spass. Am meisten motivieren mich der Feedback und der Austausch mit der Blogleserschaft. Und natürlich die konstante Steigerung der Blogzugriffe und die ein paar Blogeinnahmen motivieren mich ebenso.

  2. Ja. Ich denke das Bloggen ist wirklich eine Art Tagebuch-Therapie und ausserdem ist es in dem Zeitalter normal alles und jedes mit zu teilen. Kennst Du eigentlich den neuen Blogger-System Anbieter qwer.com ? Ich würde mich sehr über eine Antwort per Email von Dir freuen. Vielen Dank und weiterhin viel Erfolg mit Deinem Blog.

  3. Das ist der schönste Text zu diesem Thema, den ich bisher gelesen habe. Schön, wie offen du das schilderst, was du im Bloggen suchst und findest. Dass man sich via Bloggen mit einem Thema persönlich sehr intensiv auseinander setzt ist schon ein ganz wichtiger Aspekt dabei. Manchmal habe ich sogar das Gefühl, dass man nachher, also über das Schreiben, erst alle Fazetten halbwegs richtig verstanden hat.
    Horst Schulte letzter Artikel auf dem eigenen Blog: Neuer Verwendungszweck für Limburger Bischofsresidenz: Flüchtlingsunterkunft

    • Hallo Horst!

      Danke für Das Lob!

      Das ich nach dem Schreiben erst alle Facetten halbwegs verstanden habe, das glaube ich nicht. Das ist – in meinem Falle denke ich das zumindest – schon vorher der Fall, da ich ja immer versuche, ein Thema möglichst umfassend zu beleuchten, und nicht nur von einem Standpunkt aus!

      Und wie gesagt: Vor dem Bloggen war es so, das mir ein Thema tagelang im Kopf rumging. Das hat sich reduziert auf in der Regel einen bis 2 Tage!

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