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Mein Beitrag zur Blogparade 'Die Geschichte meines Blogs'


Der Artikel besteht aus 640 Wörtern. Geschätzte Lesezeit: 02:33 Minuten

Lange schon habe ich nicht mehr an einer Blogparade teilgenommen. Daher wird es also mal wieder Zeit.

Bei Michael Firnkes bin ich auf die Blogparade von Alexandra Steiner aufmerksam geworden.

Alexandra hat zu dieser Blogparade verschiedene Fragen gestellt:

  • Was motiviert einen Blogger?
  • Wie ist die Bloggeschichte verlaufen?
  • Womit beschäftigt sich Ihr Blog?
  • Welchen Stellenwert hat Ihr Blog für Kollegen?
  • Wie reagieren Ihre Leser?

Also lege ich mal los!

Was motiviert mich als Blogger?

Meine Motivation, diesen Blog zu eröffnen, war die Tatsache, das ich reger Leserbriefschreiber in der regionalen Tageszeitung war und auch noch bin. Das mag sich widersprüchlich anhören, ist aber - wie ich denke - andererseits auch wieder logisch. Denn natürlich kann man nicht zu jedem Thema einen Leserbrief verfassen, zumal die Leserbriefe der hiesigen Zeitung hauptsächlich regionalen Charakter haben. Die großen überregionalen, bundesdeutschen oder gar internationalen Themen sind selten bis nie Thema eines Leserbriefes.

Zum zweiten werden manche Leserbriefe auch nicht wirklich komplett veröffentlicht. Manchmal bin ich zwar froh darüber, weil man mir so vielleicht schon die eine oder andere Peinlichkeit erspart hat. Aber andererseits verfälscht ein nicht komplett veröffentlichter Brief auch durchaus seine eigentliche Aussage.

Um aber zu jedem Thema, das mir auf den Nägeln brennt, eben meine Meinung unzensiert sagen zu können, habe ich diesen Blog eröffnet. Zu seinem Namen ist der Blog gekommen, weil mir zum einen keine wirklich sinnige Bezeichnung für ihn einfiel, ich zum anderen aber deutlich machen wollte, das hier eben nicht nur ein Thema behandelt wird.

Wie ist die Bloggeschichte verlaufen?

Nun ja, sie ist eigentlich ziemlich gleichmäßig verlaufen. Hin und wieder gibt es mal den einen oder anderen Ausschlag nach oben, was die Besucherzahlen angeht oder auch die Kommentare, aber ansonsten gleitet das Schiff ziemlich ruhig durch das Meer namens 'Internet'. Bis auf einen Artikel hat es auch noch keinen wie auch immer gearteten Eklat gegeben. Die Leserschaft ist also sehr zivilisiert, was das Benehmen angeht. Und darüber bin ich auch sehr froh.

Denn Leute, die sich selbst für die tollsten Hechte halten und die meinen anderen ihre Meinung aufschwatzen zu müssen, will ich auf meinem Blog auch nicht wirklich haben. Allein schon deshalb, weil ich durchaus Harmoniesüchtig bin. Streiten mag ich mich nicht sehr gerne.

Darin ist vielleicht auch begründet, das ich selten ganz heiße Eisen anfasse.

Womit beschäftigt sich Ihr Blog?

Mein Blog befasst sich mit allem, was mich so täglich bewegt und mit Sachen, bei denen ich glaube, das ich zumindest ein bisschen weiß wovon ich rede. Also quer durch den Gemüsegarten.

Welchen Stellenwert hat Ihr Blog für Kollegen?

Tja, da seid ihr gefragt, die ihr tagaus und tagein meinen Blog besucht, den Feed lest oder ihn auf google+ eingekreist habt, auf twitter folgt oder bei Facebook lest

Wie reagieren Ihre Leser?

Wie meine Leser reagieren? Das kommt ganz auf das Thema an. Ich denke, das je emotionaler das Thema desto mehr Kommentare gibt es, desto häufiger wird ein Artikel geplusst oder bei twitter retweetet. In letzter Zeit hat die Anzahl der Kommentare jedoch merklich nachgelassen - zumindest habe ich den Eindruck, das es so ist.

Ich glaube auch schon den Übeltäter dafür ausgemacht zu haben: Das momentane Kommentarplugin, das g+, twitter, WordPress und Facebook vereint, mag wohl nicht jeder.

Die Möglichkeit, die Artikel via Ratingsystem zu bewerten, wird leider nur sehr zögerlich und damit sehr, sehr selten genutzt, was ich durchaus schade finde.

Das soll es zu der Blogparade gewesen sein, an der man noch bis zum 31. August teilnehmen kann. Die Zahl der Blogs, die bisher teilgenommen haben, ist in meinen Augen sehr beachtlich. Es sind mittlerweile 60 Blogs.

Vielleicht kommt ja noch der eine oder andere Blog hinzu, bis die Frist abgelaufen ist.

Marcus
Über Marcus 703 Artikel
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5 Kommentare

  1. Das Bloggerleben hat sich seit 2004 (als ich anfing) schon sehr verändert. Für mich auf alle Fälle. Zuerst war es das Erkunden der Möglichkeiten. Dann habe ich erst gemerkt, dass mir das Schreiben Spaß macht.

    Ich finde es schön, dass es – trotz des allgemeinen Rückganges – viele Blogs gibt, die regelmäßig „befüllt“ werden. Blog doch, was du willst – ist inzwischen mein Motto geworden. Ich versuche, ein bisschen danach zu handeln und weniger auf das zu achten, was in vielen Tipps zu lesen ist.

    In diesem Sinne, wünsche ich dir, lieber Marcus, weiter viel Spaß am Bloggen.

    • Hallo Horst!

      Auch wenn es momentan teilweise schwer fällt, mich zu Artikel zu motivieren, so denke ich doch, das ich das Bloggen so schnell nicht aufgeben werde.

      Da es so ziemlich die einzige Möglichkeit ist, unzensiert seine Meinung zu sagen und den Seelen-Ballst los zu werden, wird mich die Blog-Gemeinschaft so bald nicht los werden.

  2. Hi Marcus,
    freut mich, dass du bei dieser Blogparade ebenso dabei bist. Ich hatte sie auch per Zufall entdeckt und habe daran teilgenommen. ich habe noch keine Blogparade gesehen, wobei so viele Blogs mitgemacht haben. Das ist schon sehr sehr erfreulich, da so viele zum Thema etwas zu sagen haben. Bzgl. deines Plugins, so habe ich persönlich kein Problem so zu kommentieren und ich schreibe doch lieber gerne WordPress-Kommentare. Falls man das Plugin nicht mehr nutzt, bleiben die Kommentare dann ja stehen.

    Wie lange bist du schon als Blogger unterwegs? Das würde mich interessieren :-).
    Alex L letzter Artikel auf dem eigenen Blog: Wie ich ein Blogger wurde

    • Hi Alex!

      Ja, in der Tat. Das soviele Blogger an einer Parade teilnehmen ist sicher mehr als ungewöhnlich. Aber es spricht auch für die Blogosphäre, das selbst nach vier Wochen noch auf solch ein Ereignis hingewiesen wird.

      Ich bin seit Juli 2010 als Blogger aktiv. Ich habe also gerade meinen 3. Bloggeburtstag gefeiert

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