Der nächste Blogger gibt auf

Der Artikel besteht aus 837 Wörtern. Geschätzte Lesezeit: 03:20 Minuten

Wenn ein Blogger seine(n) Blog(s) aufgibt, dann haben im Großteil der Fälle Rechtsanwälte ihre Finger im Spiel. So das die Betroffenen vor irgendwelchen zugeschickten Abmahnungen kapitulieren. Aber es gibt auch Fälle, wo die Rechtsvertreter /-verdreher schuldlos daran sind, das die Leute ihr zuhause im Netz aufgeben.

Ein solcher aktueller Fall ist Horst Schulte.

Aufmerksam wurde ich darauf, als gestern Abend das Plugin 'Broken Link Checker' anschlug und meldete, das zwei externe Domains die ihm gehör(t)en nicht mehr erreichbar seien: webstreit.com und netzexil.de

Ich habe dann die entsprechenden Links angeklickt und stieß bei beiden Domains auf eine 503'er-Fehlermeldung. Ich kontaktierte ihn dann via twitter und google+ und fragte was los sei. Denn vor allem sein Blog netzexil.de gehörte zu meiner regelmäßigen Lektüre. Auch wenn ich nicht unbedingt in allem / vielen mit seiner Meinung konform ging.

Blogs netzexil.de und webstreit.com Offline genommen

Als ich dann heute morgen meine Mails abrief war auch seine Antwort via twitter dabei. Und der konnte ich entnehmen, das einige Leserkommentare ihn dazu veranlasst haben, seine Blogs vom Netz zu nehmen.

Wohl schon seit dem Zeitpunkt im letzten Jahr, als man ihm seinen bis dahin sehr beliebten (quer)Blog(.com) mit Trojanern verseuchte, dürfte er wohl darüber nachgedacht haben, die Bloggerei an den Nagel zu hängen. Aber seine Fangemeinde konnte ihn noch einmal umstimmen, so das er (auch) unter der Domain netzexil.de wieder quasi ganz von vorne anfing.

In den letzten Wochen aber, und das konnte man seinen Artikeln und auch seinen Kommentaren sehr leicht entnehmen, wuchsen in ihm vermehrt die Zweifel, ob er sich den 'Irrsinn Internet' weiter antun soll.

Den Rest haben ihm jetzt wohl Kommentare zu einem Artikel gegeben, der - wie ich vermute - auf einen meiner letzten Artikel beruhte. Darin ging es um meine persönliche Wahrnehmung, das es in den Bloggerkreisen ruhiger geworden sei.

Ich weiß zumindest, das er dann in einem eigenen Artikel schrieb, das seine Besucherzahlen auch nicht sehr berauschend gewesen seien. Er fragte sich darin auch selbst, woran das lag. Er vermutete, das er zu kantig, zu grob oder wie auch immer zu negativ schreiben würde, so das sein Schreibstil die Leser wohl möglich vergraulen würde.

Neben einigen positiven Leserkommentaren erhielt er natürlich auch Kommentare, die unter die Gürtellinie gehen. In seiner twitter-Antwort an mich hat er einen Screenshot eines solchen Kommentars mitgeschickt. Darin wirft man ihm vor, das er zwar lange Artikel schreibe, diese aber wenig fundiert seien, zudem schlecht nachrecherchiert und sie nur seine unsortierten Gedanken in epischer Breite wiedergeben würden.

Respektlose Kommentare geben ihm den Rest

Weiters kann man in dem Kommentar lesen, das seine Artikel zu uninteressant seien, als das man damit Stammleser gewinnen könne. Logische Konsequenz wäre daher ein wenig frequentierter Blog, bei dem es egal wäre, ob man ihn abschaltet, dahinsiechen ließe oder einfach neu beginne.

Als ich das gelesen habe, konnte ich Horsts Entscheidung natürlich nachvollziehen - auch wenn ich es schade finde.

Der Kommentar erinnerte mich (aber) auch an die Diskussion, das das Internet mit seiner Anonymität ungehemmter macht, seine eigene unreflektierte Meinung dahin zu 'rotzen', damit andere beleidigt und unter die Gürtellinie trifft.

Denn wenn Horsts Artikel alles waren, eines waren sie zumindest in meinen Augen nie: Uninteressant.

Ich weiß nicht, welches Arschloch welcher Komiker diesen Kommentar von sich gegeben hat, aber eines weiß ich von ihm definitiv: Die Bedeutung des Wortes Respekt man ihm in seiner Erziehung nicht beigebracht.

Aufgrund der Frequenz, in der Horst seine Artikel veröffentlicht hat, kann es durchaus sein, das die Recherche etwas gelitten hat. Aber das - so finde ich - kann jemand in seinem Alter (ich hoffe Horst verzeiht mir die Anspielung darauf) durchaus locker mit seiner (Lebens)Erfahrung wett machen.

Ich jedenfalls finde es schade, das solche Schwachköpfe, die ihre eigenen Gedanken selbst nicht reflektieren (können) einem Blogger die Laune und den Spaß an seinem Tun derart verleiden können, das er als einzige Konsequenz daraus den Schluss zieht, seine Blogs offline zu nehmen!

Es bleibt wohl als einzige Hoffnung, das es Horst doch noch einmal in den Fingern juckt, zu bloggen, der Aspekt, das er jetzt wieder (viel) mehr Zeit hat und er in ein paar Wochen damit nichts mehr anzufangen weiß.

Ansonsten kann ich mein Bedauern nur wiederholen, das mit Horst (wieder) ein Blogger auf(ge)hört (hat), der nicht unbedingt mit der vorherrschenden Mainstream-Meinung konform gegangen ist.

Nachtrag vom 13. März: Meine Kritik am Verfasser des Kommentars, richtet sich nicht gegen (seine) Kritik im Allgemeinen, sondern sie richtet sich gegen den Punkt in seinem Kommentar, das er den/m Blog(s) von Horst die Existenzberechtigung abspricht.

Darauf bezieht sich auch die Aussage bezüglich des fehlenden Respekts.

Kritik kann, darf und soll natürlich jeder üben (dürfen). Aber die Arbeit eines anderen in der Art in den Boden zu stampfen, das halte ich für Unverschämt.

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32 Kommentare

  1. Lieber Marcus,

    es ist wirklich sehr nett von dir, dass du in dieser Form Partei für mich ergreifst. Vielen Dank dafür!

    Aber so ganz unrecht hat der Kommentator mit seiner Meinung ja nicht. Auch wenn es weh tut. Ich habe viel zu viel geschrieben. Aber wer hat sich dafür schon interessiert?

    Da muss ich mich schon fragen lassen, worin eigentlich der Mehrwert für die Leser bestanden haben sollte? Ich meine, im Vergleich zu den vielen anderen Blogs? Mein Frust ging soweit, dass ich zum Beispiel viel zu oft die Meinung anderer zu bestimmten Themen kritisiert habe. Statt dort zu kommentieren und meine abweichende Meinung darzustellen, habe ich zu oft einen eigenen Artikel dazu gebloggt. Das war Quatsch, passt aber ins Bild.

    Schnell war ein Thema gefunden und was darüber gebloggt. Das kommt zum Teil auch daher, dass ich vielseitig interessiert bin. Aber man muss trotzdem nicht zu allem seine eigene Meinung in die Welt blasen. Das war wohl unklug und wahrscheinlich ist es manchen Leuten sogar auf den Nerv gegangen.

    Es fällt mir schwer, das Bloggen zu lassen. Das ist nach fast 10 Jahren wohl zu erwarten. Dass einige „Wohlmeinende“ meine Wankelmütigkeit auch gleich wieder in zynisch boshafter Weise kommentiert haben, spricht dafür, wie es um den Zusammenhalt von uns Bloggern steht. Ich kann mich nicht erinnern, anderen je solche blöden Sprüche reingedrückt zu haben.

    Man liest sich.

    LG Horst

    • Hallo Horst!

      Das Du wohl möglich zuviel gebloggt hast, habe ich ja – leicht verdeckt – schon im Satz mit der Frequenz in der Du Artikel veröffentlicht hast, erwähnt. Wenn jemand 3, 4 oder gar noch mehr Artikel schreibt und dann noch x Posts bei google+ verfasst – ohne das jetzt als Kritik oder wertend zu meinen -, ist es im Endeffekt nicht unwahrscheinlich, das da die Recherche ein wenig auf der Strecke bleibt. Sofern sie denn aufgrund des eigenen Wissens / der eigenen Erfahrung überhaupt notwendig ist.

      Ich bin auch vielseitig interessiert, so ist das ja nicht. Aber ich kriege das – wahrscheinlich – alles nicht so schnell zu Papier gebracht, wie das bei Dir der Fall zu sein scheint. Ich überlege meist erst sehr lange und dann ist das Thema schon wieder out.

      Aber den Kommentar, den Du mir da als Screenshot mitgeschickt hast, finde ich – ob seine Grundtendenz stimmen mag oder nicht – unter aller Kanone!

      Und das mit dem Zusammenhalt, naja. Wer sich – wie wir beiden es getan haben – öffentlich fragt, woran es liegt / liegen kann, das der eigene Blog (anscheinend) zu wenig Leser hat, öffnet solchen Spinnern wie dem Kommentator Tür und Tor. Die lassen dann den eigenen Frust / ihrer eigene Unfähigkeit erfolgreich an ihrem ‚Opfer‘ aus, das damit ja seinen wunden Punkt offengelegt hat!

      Nachtrag: Was psychomuell schreibt, ist natürlich auch ein wichtiger Faktor.

      Ich blogge zum einen für mich, zum anderen aber auch, um mit anderen in Kontakt zu kommen. Da bleiben solche Reaktionen natürlich nicht aus. Ich muss allerdings sagen, das ich – bis auf einen Fall vor 2 Jahren – bislang von solchen Vollpfosten Gott sei Dank verschont geblieben bin!

    • Mag sein, dass ich zeitweise darauf auch zu viel Wert lege. Aber Besucher und Kommentare sind ja irgendwie auch das Brot des Bloggers.

  2. Hallo Marcus, Hallo Horst und natürlich auch psychoMuell,

    ich war schon recht sprachlos und sauer, als ich den Text des Screenshots gestern Abend bei Twitter las. Daher auch 0 Reaktion von mir.

    Genau wie Marcus bekam ich eine Mitteilung von Broken Link Checker und habe erst einmal abgewartet.

    Ich kann Horsts Reaktion schon gut verstehen, aber hm … ich überlege gerade, in welcher miesen Stimmung ich sein muss, um mir von einem Schwachmaten das Bloggen vermiesen zu lassen. Da gab es bei mir mit Sicherheit auch Lustlos-Phasen, da hätte mir so ein Geschmiere wohl auch den Rest gegeben. Daher gab es auch im letzten Jahr eine mehrmonatige Blogpause.

    Überleg es Dir noch mal Horst. Vielleicht nicht jetzt, sondern wenn es Dir mental besser geht. Blogge doch einfach nur eine Weile über die schönen Dinge des Leben – ich meine damit nichts Hochgestochenes. Geh in die Natur, unter Menschen, fotografiere … sauge Deine Umwelt auf und schreibe frei weg von der Leber.

    Ich fände es wirklich schade, wenn Du komplett aufgeben würdest. Denn schreiben kannst Du, da kann sich so manch Blogger eine dicke Scheibe abschneiden.

    Lieben Gruß
    Sylvi

    • Ich kann ja auch ein bisschen mehr in anderen Blogs lesen und kommentieren. Bei dir zum Beispiel. Ist auch nicht ganz schlecht, etwas mehr Zeit zu haben. 🙂

  3. Ich glaube, wenn man privat bloggt, tut man das vor allem aus Spass an der Freude. Wie viele Leser man hat, ist er einmal Nebensache. Tatsächlich glaube ich nicht, dass privat betriebene Blogs die Chance haben, hohe Besucherströme auf sich zu ziehen. Dazu müssten sie täglich hochqualifizierte Artikel produzieren, was sie nicht leisten können. – Übrigens heisst es zur Zeit, dass die Blogs wieder an Bedeutung gewinnen. Das betrifft allerdings vor allem Corporate Blogs und liegt an der steigenen Bedeutung des Corporate Content für das Online-Marketing von Unternehmens-Websites.

  4. Ich würd da gar nicht so viel drauf geben was andere Sagen. Klar ist auch negatives manchmal hilfreich und man sollte es annehmen, wenn es aber unter die Gürtellinie geht, löschen, Mund abputzen und weiter machen. Meist verstecken sich solche Leute doch eh und posten anonym, was doch zeigt das es nur Trolle sind.

  5. Tut mir leid, Marcus, dass du per Pingback in die Sache verwickelt wurdest. Dies ist wohl der Stil dieses Bloggers. Er hatte mich in der Amazon-Sache auch in dieser Form angegangen und mir vorgeworfen, ich hätte in seinem Blog herumgepöbelt (so ähnlich war seine Wortwahl).

    Als ich ihm dann alle Kommentare zusammengefasst vorgeführt hatte, machte er auch bei mir die blöde Bemerkung wie jetzt mit den 2 lesern. Hochmut kommt vor dem Fall – hoffe ich.

    Aber so ist das im Internet eben. Der hält sich für ene ganz tollen Blogger und benimmt sich doch nicht viel anders als irgendein Troll.

    • Hallo Horst!

      Mach Dir wegen mir keinen Kopp. Auch ich bin es sowohl real als auch virtuell gewohnt, das man mich angeht.

      Für Deinen / unseren ‚Freund‘ ist es aufgrund seiner vermutlichen Leserzahlen natürlich ein leichtes, aus seiner Warte auf Blogs wie unsere herunter zu schauen. Denn wie ich eben bei ihm im Blog gesehen habe, hat er ja wohl doch ordentliche Zahlen was die Frequenz auf den Social Media-Plattformen angeht.

      Ich habe den Artikel noch mal etwas ergänzt und konkretisiert, was vor allem die Aussagen bezüglich des fehlenden Respekts angeht.

  6. Anstatt zu resignieren könnte man die Kritik doch auch einfach als Anlass nehmen um den eigenen Still zu verbessern. Sicher ist es immer falsch, wenn gepöbelt und beleidigt wird, jedoch geht dies im Internet nunmal wesentlich leichter, als im Real Life. Einen Teil der Kritik hast du dir ja auch schon selber eingestanden. Niemand ist allwissend oder allmächtig und man sollte immer Augen und Ohren offenhalten, damit man sich stetig verbessern kann. Nirgends kommt Kritik so prompt wie im Internet.

    Wenn dir jemand vorwirft, du hättest in einem Blog rumgepöbelt, dann wird aus der subjektiven Wahrnehmungsperspektive da auch was dran sein. Das kann man dann erst einmal sacken lassen und sich dann überlegen in welcher Situation man vielleicht missverstanden worden ist. Daraus lernt man dann.

    Das ganze Leben ist lernen. Das hört nie auf. Verkriechen und Kopf in den Sand stecken hilft da nicht.

    • Ja, die subjektive Wahrnehmung ist so eine Sache. Um meine Kommentar ein diesem Artikel ging es: http://goo.gl/SvRZj

      Wenn sich von meinen Worten jemand „angepöbelt“ gefühlt haben sollte, tut mir das leid. Ich würde meine Kommentare allerdings wirklich nicht als Pöbelei bezeichnen. Der Kommentar, an dem ich mich gestoßen habe, hat da eine ganz andere „Qualität“. Aber auch das liegt im Auge des Betrachters.

      Ich habe rund 10 Jahre gebloggt und aufgrund der Themen auch einige härtere Diskussionen geführt. Dass mir ein anderer Blogger mittels Kommentar die Daseinsberechtigung abspricht, finde ich allerhand. In meinen Augen war das in hohem Maße respektlos. Aber das ist wohl eine sehr altmodische Sichtweise, für die die junge Generation kein Verständnis aufbringt.

      Als Resignation würde ich mein Verhalten nicht betrachten. Ich war tierisch angepisst von dieser Ansprache. Ich muss es dir überlassen, ob ich mit meinen Kommentaren dafür einen Grund geliefert habe. Ich fand eigentlich, dass sich meine Kommentare – trotz des kontroversen Themas – auf meinem ganz anderen Niveau befanden. Jedenfalls bin ich nicht persönlich geworden.

      • Hi Horst!

        Ich hab die Diskussion in dem Artikel nicht in dem Maße verfolgt, als das ich jetzt was zu den einzelnen Kommentaren von Dir und den Lesern sagen könnte. Der Artikel bezieht sich allein darauf, auf die Tatsache, das Du die Blogs vom Netz genommen hast und auf den Kommentar aus dem Screenshot.

        Was ich darüber denke habe ich ja lang und ausführlich geschrieben. Und pflichte Dir diesbezüglich bei, das das unterhalb jeglichen Niveaus war, auf dem sich (Erwachsene) Menschen begegnen sollten!

  7. Also, ich schreibe in meinem Blog so wie ich will und suche mir die Themen, die mich interessieren – da redet mir niemand rein.

    @Max Adler mein Stil, mein Blog – es muss da niemand lesen.

    Was glaubt ihr, was ich nicht alles für liebe Kommentare bekommen, auf die gehe ich aber nicht ein, die lösche ich. Man muss einfach nicht auf jeden „dummen“ oder scheinbar „besser wissenden“ Kommentar eingehen.
    Kann man – aber wozu? Damit man sich dann tagelang darüber ärgert?

    Ein Blog-Artikel muss kein wissenschaftlicher Aufsatz sein, wer das so will, kann das gerne machen, das lese ich dann aber nicht.

  8. Schade, das zu hören. Sehr schade. Auch wenn ich teilweise ganz anderer Meinung war, war netzexil doch eine tägliche Anlaufstelle. Schlecht recherchiert? Vielleicht. Ich hab oft nach einem Artikel selber angefangen zu googeln und weiterzulesen. Das regt zum selbernachdenken an. Fand ich eigentlich ganz gut 😉

    @Horst: wenn Du mal woanders weiter machen solltest, wedel mal mit nem Zaunpfahl, ok?

  9. Also wenn bei mir jemand schreibt dass er meine Artikel uninteressant findet ist das ja doch auch positiv, es scheint ja so viel (des)Interesse geweckt zu haben um ihn zu animieren sich zu begwegen und was dazu zu schrieben. Wenn der Artikel wirklich soo sehr uninteressant wäre dann hätte es gar keine Kommentare gegeben oder?

  10. Also man muss das doch wie ein Promi sehen, besser negativ Schlagzeilen und co als gar keine Aufmerksamkeit. Generell sollte man doch sowas nicht persönlich nehmen, wenn jetzt hunderte von Leuten schreiben würden wie schlecht ein Blog oder was man schreibt ist gut dann kann man sich ja Gedanken machen aber es gibt immer Leute die was mögen und was nicht mögen und wenn hunderte Leute schreiben würden wie schlecht mein Blog ist würde mich das auch freuen denn sowas muss man auch erstmal schaffen einen so schlechten Blog zu schreiben das es so einen Hype darum gibt, glaube nicht das es so leicht ist haha

  11. Bei Artikeln die unter die Gürtellinie gehen, drück ich auch sofort die Löschtaste. Das findet noch nicht einmal Ansatzweise den weg in meine Seiten. Ansonsten lese ich mir Kritik gerne durch und setzte auch mal das eine oder andere um. Allerdings ist es doch auch so, was dem einen Gefällt, Gefällt dem nächsten wieder überhaupt nicht…

  12. Als mein Blog noch ziemlich neu war, gab es zu anfang ziemlich viel Kritik. Diese habe ich eher positiv gesehen und meine Fehler schnell behoben. In diesem Fall aber, würde ich gar nicht viel drauf geben, was die anderen sagen. Vor allem, wenn es unter die Gürtellinie geht, würde ich es löschen und einfach weiter machen.

    Meistens sind es irgendwelche Idioten, die dabei Spaß haben, anderen einen auszuwischen. Kopf hoch !

  13. Hallo Markus, ich mache heute meinen Blog (netzexil.de) wieder auf. 3 Wochen genügen. An Ostern soll das Wetter ja nicht so toll werden, und ich muss schließlich was zu tun haben. Ich hoffe, du bist nicht böse darüber.

  14. Keine Ahnung ob meine Gedanken zum Thema passen – egal!

    Damals war die Bloggerwelt noch in Ordnung. Da nahmen wir uns alle nicht so ernst weil wir ja wussten das wir ungelernte Normalos sind die sich am Schreiben versuchen. Wir hatten nie den Anspruch journalistisch anspruchsvolle Artikel zu publizieren, die ordentlich recherchiert waren. Wir schrieben einfach drauf los.

    Dann kamen vereinzelt die „Gelernten“ dazu und die Boggerszene wurde teilweise professionell und kommerziell. Natürlich versuchten wir „Ungelernten“ den Anschluss nicht zu verlieren, sei es durch professionell anmutende Themes, durch Artikel zu Themen des Mainstreams oder durch komplizierte Formulierungen, gespickt mit Fremdwörtern, die wir selber erst mal nachschlagen mussten.

    Nun treffen diese beiden Gruppen (Gelernte und Ungelernte) unweigerlich aufeinander. Das ein Journalist einen einfachen Blogger kritisiert, weil dieser vielleicht schlecht recherchierte Artikel veröffentlicht zeigt doch eigentlich nur das der normale Blogger selbst unter gelernten Schreiberlingen Beachtung findet. Das der Horst als einfacher Blogger sich in seiner Ehre verletzt fühlt, weil ihm und seinem Blog die Daseinsberechtigung abgesprochen wird ist verständlich. Wir einfachen Blogger haben nun mal eine ganz besondere Beziehung zu unseren Blogs, sie sind unser Baby, unser Herzblut. Wir sind nicht so professionell als das wir uns nicht persönlich angegriffen fühlen wenn unser Blog oder unsere geistigen Ergüsse angegriffen werden.

    So ein „Gelernter“ kann da bestimmt besser eine emotionale Distanz zum eigenen Blog aufbauen als unsereins.

    Na ja, ich glaube wir nehmen uns und vor allem unsere Blogs, egal ob „Gelernter“ oder „Ungelernter“, ob privater Blog ohne kommerzielle Ausrichtung oder professioneller Blog mit Gewinnabsicht, viel zu wichtig.
    Wenn der Stecker gezogen wird ist alles weg und das reale Leben hat uns wieder.
    Luigi letzter Artikel auf dem eigenen Blog: OpenOffice – rudimentäre Vorlage für Arbeitszeit und Lohn

    • Hallo Luigi!

      Danke für Deinen ausführlichen Kommentar!

      Wenn ein ‚gelernter‘ Horst angegriffen hätte, wäre es vermutlich nicht so drastisch ausgefallen.

      Aber da es ebenfalls so ein ’normalo‘ war – manch einer würde ihn vielleicht sogar als einen ‚Schmierfinken‘ bezeichnen, wiegt das glaube ich noch schwerer.

      Aber da wir Horst ja jetzt ‚wieder haben‘ ist das auch egal.

      • > manch einer würde ihn vielleicht sogar als einen ‘Schmierfinken’ bezeichnen

        Soooo? Wer denn?

        Du hast offenbar nicht die Eier dazu! Wer mich permanent in der dritten Person anspricht und nicht die Eier hat, Klartext zu reden, aber immer wieder Beleidigungen „durch die Hecke“ schießt, darf von mir jedenfalls nicht den Hauch an Respekt erwarten.

        Das ist einfach geistig und charakterlich arm und verdient maximal mein Mitleid.

        • Warum sollte ich Dich als ‚Schmierfinken‘ bezeichnen?

          Ich hab meine Meinung in dem Artikel denke ich klar und deutlich zum Ausdruck gebracht – und der Anwurf, Respektlos ist glaube ich etwas, das der Begriff ‚Schmierfink‘ nicht im Ansatz übertreffen kann. Da muss und will ich nicht nachlegen! Trotzdem nehme ich mir auf meinem Blog die Freiheit, auch das zu sagen, was andere vielleicht denken.

          Wenn Du Dich von dem Begriff angepisst fühlst, ist das Deine Angelegenheit.

          • > Trotzdem nehme ich mir auf meinem Blog die Freiheit,
            > auch das zu sagen, was andere vielleicht denken

            Wie willst Du „sagen“, was andere denken? Du hast lediglich geschrieben, was Du denkst, was andere denken. Und meine Prognose ist: Damit liegst Du regelmäßig falsch.

            > Wenn Du Dich von dem Begriff angepisst fühlst

            Bisher warst vor allem Du angepisst. Ich habe nach 15 Jahren Netzschreiberei ein ziemlich dickes Fell. Ich finde es nur immer wieder amüsant, dass ausgerechnet jemand der Respekt einfordert, so austeilt.

      • Ich dachte der ist ein gelernter Journalist. Wenigstens steht rechts in seinem Blog Journalist. Oder ist der Begriff „Journalist“ nicht geschützt und jeder kann und darf sich so nennen? Dann wäre ich ja auch einer – Boah Ey!

        • Stimmt, Luigi!

          Jetzt wo Du mich da mit dem Vorschlaghammer draufstösst, sehe ich das auch erst!

          Und in der Tat, Journalist ist keine geschützte Berufsbezeichnung – zumindest laut Wikipedia!

          Es hätte mich auch sehr stark gewundert, wenn das anders wäre. Denn jemanden, der so austeilt, als Journalist bezeichnen zu müssen, naja. Schönen Dank auch!

          Aber es macht halt was her, und die meisten Leute staunen dann ehrfürchtig!

    • Ich darf an dieser Steller nochmal ergänzen, dass ich nicht ungefragt über Horst hergezogen bin. Auch wenn das hier so rüberkommt.

      Mein Kommentar war eine Antwort auf Horsts weinerlichen Artikel:
      http://netzexil.de/2013/03/soziale-netzwerke-was-soll-nur-werden/

      in dem er selbst die Überlegung anstrengt, aufzuhören. Auch darf man meine Äußerung nicht aus dem Kontext reißen. Horst hat sich selbst schon mehrfach auf Ursachensuche für seinen Besuchermangel begeben:

      http://netzexil.de/2013/02/es-soll-an-der-qualitaet-liegen/

      • Ich weiß jetzt nicht, was Du hier gelesen hast. Meinst Du einen der Kommentare?

        Denn ich zumindest habe nicht behauptet, das Du ungefragt über ihn ‚hergezogen‘ bist. Bei mir ist nur die rede davon, das Kommentare ihm den – bis dahin – Rest gegeben haben. Und Kommentare sind eben eine Reaktion auf etwas – wie wohl jeder weiß!

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