Bei den Plugins ausgemistet


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Seit bald knapp 3 Jahren blogge ich nun schon. Und in dieser Zeit haben sich bei mir eine Menge Plugins angesammelt. Ich mag es gar nicht sagen, aber runde 5 Dutzend habe ich in der ganzen Zeit installiert und großteils auch am Laufen gehabt.

Als ich nun gestern bei Sylvi im Blog gelesen habe, das sie ihr Plugin-'Vorrat' von ~30 auf 23 gesenkt hat, habe ich mir so gedacht, das ich bei mir doch auch mal ausmisten sollte. Auch wenn ich es sicher nicht schaffe, meine Sammlung auf eine so mehr oder minder geringe Anzahl herunter zu schrauben.

Bei mir sind gestern unter anderem die Plugins Related Post Slider und YARPP rasugeflogen. Ersetzt habe ich diese beiden durch das Plugin Related Posts by Category und dem entsprechenden Code von Sergej.

Vom Slider-Plugin habe ich mich schon deshalb freiwillig und ohne große Bauchschmerzen getrennt, weil die Slider-Funktion bei mir anscheinend nicht funktioniert hat. Zumindest habe ich das nie beobachten können. Und da dieses Plugin das YARPP-Plugin als Basis nimmt, habe ich dieses auch gleich deaktiviert und entfernt.

Heute ist dann das Plugin Semmelstatz reloaded rausgeflogen.

Zwar bin ich durchaus ein Statistik-Freak, aber mein Vergleichstest aus dem letzten Jahr zeigte ja sehr deutlich, das das Plugin anscheinend mit irgendwelchen Phantasie-Zahlen zu arbeiten scheint. Zumindest schloss es den Vergleich auf dem dritten von vier möglichen Plätzen ab.

Das es dennoch so lange hier werkeln durfte, liegt wohl vor allem daran das ich es bislang nicht geschafft habe, die entsprechenden Kennzahlen auch aus piwik oder google analytics so aufzubereiten, das ich sie auf der Statisik-Seite ausgeben kann. Letztere habe ich deshalb gleichzeitig offline genommen.

Auch Social-Media Fan-Boxen entfernt

Als weiteres Plugin musste auch where-did-they-go-from-here das Zeitliche segnen. Bei dem Plugin, das dem Leser eines  Artikels anzeigt, welche(n) weitere(n) Artikel andere Besucher nach der Lektüre des angezeigten Posts gelesen haben, ist die Balance zwischen Aufwand und Ertrag meiner Meinung nach zu gering, als das es weiterhin seine Daseins-Berechtigung hätte

Im Zuge der Plugin-'Verschlankungs-Kur' habe ich mich auch von den Fanboxen für twitter und Facebook getrennt. Zwar kann man es als kleines Danke schön sehen, wenn man die Follower und 'Freunde' im Blog anzeigt. Aber wie schon erwähnt, zieht jedes Plugin auch die Performance eines Blogs herunter. Zumal wenn es sich die Daten von externer Seite holen muss. Schließlich muss es dann erst auf die Reaktion des angesprochenen Servers warten. Und wenn der arg beschäftigt ist, wie es bei twitter ja nicht selten der Fall ist, kann die Wartezeit sich hinziehen.

Ob die Tage noch weitere Plugins dran glauben müssen, kann ich noch nicht sagen. Aber ich denke, die bisherigen Maßnahmen dürften durchaus eine Performance-Steigerung zur Folge haben. Und dabei hat sich laut pingdom die Zugriffszeit auf den Blog in den letzten beiden Wochen schon von 1,5 bis über 2 Sekunden auf 400 - 600 ms (drastisch) verkürzt.

Marcus
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17 Kommentare

  1. Hej Marcus,

    danke schön für die Verlinkung. 🙂

    Am Jahresanfang neige ich immer verstärkt dazu, ordentlich bei mir aufzuräumen. Aber ich gebe zu, jetzt habe ich auch erst einmal keine Lust mehr. Hier recherchiert, da gewerkelt, teilweise wieder etwas rückgängig gemacht. Es lebe der Testblog. 😉

    Ich bin da auch oft zwiegespalten. Einerseits möchte ich ein bisschen Komfort meinen Lesern aber auch mir selber bieten, andererseits habe ich immer die Ladezeiten dabei im Auge.

    Was die Social Media-Fanboxen angeht … Ich war vor einiger Zeit richtig stolz, die Fanbox von Facebook valide eingebunden zu haben. Dann kam die Datenschutzproblematik und ich habe sie schweren Herzens rausgeschmissen.

    Ich wundere mich schon ein wenig, dass sie immer noch so häufig auf Blogs zu sehen ist, genauso wie der „gefällt-mir“-Button, über den ich bisher keine statische und somit datenschutzkonforme Lösung finden konnte. Habe ich bezüglich des Datenschutzes irgendetwas nicht mitbekommen? 😉

    Sage mal, Du verwendest ein Plugin für die Anzeige der verwandten Artikel? Meines Wissen verwendest Du doch auch die Toolbox von Sergej. Du hattest doch – glaube ich – auch darüber gebloggt. Sergej bietet eine pluginlose Lösung für diese Anzeige an. Schau mal hier.

    Wäre das nicht auch was für Dich? Ich habe das bei mir in dieser Weise eingebaut.

    Kleine Anmerkung am Schluss: ich hatte den Artikel über die Toolbox versucht über Deine Suche zu finden. Aber leider erschien da eine Fehlermeldung.

    Lieben Gruß
    Sylvi

    • Hallo Sylvi!

      Also was die Like-Button anbetrifft, da kann ich Dir nicht sehr viel zu sagen, da ich ja nur die Share-Button einsetze. Aber die Lösungen von heise und von Fabian Künzel kommen den Bestimmungen schon sehr nahe, bzw. halten sie wohl großteils auch ein!

      Aber sicher sein kann man da natürlich nie, da Facebook ja gerne von jetzt auf gleich irgendwas an seinen Funktionen ändert!

      Und bezüglich des Such-Fehlers, danke für den Hinweis. Schau ich mal die Tage, ob und was da evtl. schief läuft

      • Ja genau, den meinte ich. Puuuh, ich sehe gerade, der liegt noch gar nicht so weit zurück. Ich habe nämlich auch noch einen „Toolbox“-Beitrag sozusagen auf Reserve liegen, bzw. wollte ihn in den nächsten Tagen veröffentlichen. Ich hoffe, das stört Dich nicht.

        Wenn ich Toolbox bei Dir in das Suchfeld eingebe, erhalte ich folgende Meldung:
        Fatal error: Allowed memory size of 268435456 bytes exhausted (tried to allocate 74 bytes) in /www/htdocs/w00e075c/themenfreund/wp-includes/wp-db.php on line 1545.

        • Hallo Sylvi!

          Jetzt wo ich das als nicht eingeloggter User ausprobiert habe, erhalte ich auch den Fehler! Muss mal schauen, wie ich das korrigieren kann!

          Bzgl. Deines geplanten Artikels ist mir das eigentlich egal, solange Du ihn nicht kopierst. Aber das glaube ich eher weniger.

          Jeder Artikel hilft, da er meistens noch andere / weitere Blickpunkte enthält

  2. Hallo Markus, ich freue mich, dass du deine Knie-OP offenbar gut überstanden hast und dich nun um deinen Blog kümmern kannst. Ich mache das ja ständig so, dass ich neue Plugins (und alte neu) ausprobiere. Mitunter geht das ordentlich auf die Performance. Wenn ich das bemerke, schmeiß ich das betreffende Plugin gleich wieder raus. Viele kleine Sachen habe ich mit Code-Fitzelchen gelöst, die ich irgendwo im Internet gefunden habe. Es gibt übrigens ein Plugin, mit dem man die Performance der aktiven Plugins messen kann – irgendwas mit P3… Falls du Interesse hast schicke ich dir den Link.

    Beste Grüße
    Horst
    Horst Schulte letzter Artikel auf dem eigenen Blog: Komisch, wenn ein Dino-Medium von der Zwangsgebühr abrät

    • Hallo Horst!

      Danke der Nachfrage! Nach dem Freitag nachmittag der Kreislauf Achterbahn gefahren ist, gehts jetzt.

      Was das P3 (Plugin Performance Profiler)-Plugin anbetrifft, das ist auch installiert. Aber fauler Weise muss ich zugeben, das ich damit nur hin und wieder arbeite

  3. haha, da sagst du was … frage nicht, wie viele Plugins ich installiert (wenngleich auch nicht aktivert) hatte 😉
    Muss ich unbedingt auch angehen – zumal ich entdeckt habe, dass es einige uralte Plugins in dieser „Sammlung“ gab, die, wenn man den TimThumbScanner drüberlaufen lässt, es doch tatsächlich da noch diese offene Sicherheitslücke gibt.
    Versprichst du dir keinen Vorteil durch die Fanbox von Facebook z.B. ?

    • Hallo Birgit!

      Wenn ich Aufwand (Queries) und Ertrag vergleiche, schneiden die Fan-Boxes beide sehr schlecht ab.

      Meine Follower steigen nicht wegen der Box, und die Anzahl der ‚Fans‘ ist über die ganze Zeit in der ich die Plugins hier verwendet habe, auch nur um 2 oder drei gestiegen.

      Also, kein Argument für die Boxen

  4. Die Plugins für die Social Networks gibt es bei mir schon lange nicht mehr. Nur noch einfache Icons mit Textlink, über die man zu meinen Profilen bei den drei Großen kommt. Obwohl mein Blog eigentlich recht spartanisch ist werkeln bei mir immer noch 32 Plugins, im Prinzip zu viele.
    Luigi letzter Artikel auf dem eigenen Blog: Ich bin voll im Trend

  5. Hi.
    Das Austesten von neuen Plugins ist für mich immer die größte Freude. NAtürlich auf einem kleinen Blog und wenn es dann passt und holfreich ist, dann kommts auch auf den Hauptblog. Leider vergesse ich viel zu häufig dann wieder auszumisten.
    Allerdings werkeln bei mir nur 21 Plugins. Was zum Henker habt ihr denn bitte schön alle so am Laufen? 🙂
    Gruß, Max
    Max letzter Artikel auf dem eigenen Blog: Der Candy Club im Dealclub – Schnäppchen für den Zuckerflash.

  6. Wer wirklich sinnvoll abspecken will, sollte das Plugin von GoDaddy „P3 (Plugin Performance Profiler)“ ausprobieren. Es überprüft welche Plugins die Ladezeit usw am Meisten beeinflussen. Recht überraschende Ergebnisse manchmal, so dass eigentlich relativ unbeeindruckende Plugins extrem viele Ressourcen verschwenden… Schlechte Programmierung halt :/

    Bin absolut begeistert von deinem Social Impact Widget und werde es mir für ein neues Projekt von mir stibitzen. Sieht echt fein aus 😉

    Viele Grüße aus Innsbruck!
    Alexander letzter Artikel auf dem eigenen Blog: Steuererklärung 2012 – Gut 1.000 Euro vom Finanzamt holen

  7. Hallo Marcus,
    ich setze auf meinem Blog ebenfalls viele Plugins ein. Es sind mittlerweile um die 60 und dabei werden es nicht mehr aber auch nicht weniger. Ich mag alle diese Plugins und es wird mir sehr schwer fallen, einige davon zu deaktivieren. Natürlich ist die Blogperformance eine wichtige Sache und man soll es im Blick behalte, aber manche Plugins braucht man einfach so sehr, dass man diese keineswegs aus dem Blog herausschmeissen will.
    Alex L letzter Artikel auf dem eigenen Blog: Meine Top10 der iPhone-Apps

    • Es gibt Plugins mit ganz wenig Funktionsumfang und Settings, sag ich mal, deren Funktionen man auch OHNE Plugin in die functions.php einbauen kann. Damit man dann aber nicht in den Theme files rumpfriemeln muss, nutze ich dafür das Plugin Code-Snippets, mit dem man im Backend in den Settings dieses Plugins die Codeschnipsel einfügen kann. Ein Plugin für viele Zwecke statt zig neuer Plugins. Ich mag es und nutze es exzessiv: http://wordpress.org/extend/plugins/code-snippets/
      Es lässt sich auch innerhalb eines Blognetzwerks aktivieren, so dass man pro Blog immer nur den Schnipsel „aktivieren“ kann, den man grade braucht.

      • Hallo Birgit!

        Ich nutze für manche Funktionen resepktive deren Codeschnippsel auch ein Tool. Und zwar die Toolbox von Sergej Müller. Es ist also nicht so, das ich nicht versuche, Plugins zu sparen.

        Ich habe jetzt z. B. wieder 2 rausgeschmissen. Und zwar NextGen und WP-Slimbox2. Der Lightbox-Effekt wird jetzt auch nur durch ein paar Zeilen Code, statt mit einem Plugin erreicht.

        Ist zwar noch nicht so, wie ich das haben möchte – ich bekomme die Pfeile für vorheriges und nächstes Bild nicht angezeigt – aber es funktioniert.

  8. Wie es jeder Blog halt braucht, ich könnte nicht ohne Nextgen 😉
    Die Toolbox von Sergej hab ich wieder rausgeworfen, das war mir viel zu umständlich und unflexibel wie bei Sylvi schon geschrieben und hab es durch die „Code-Snippets“ ersetzt.
    Ich hatte mal über 40 Plugins aktiv und miste so nach und nach aus – viele Features zum „Blog aufmöbeln“ verleiten dann halt, dementsprechend viel zu installieren – jetzt also back to the roots 😉

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