Rechtsschutzversicherung gesucht

Welche oder was könnt ihr empfehlen?


Der Artikel besteht aus 715 Wörtern. Geschätzte Lesezeit: 02:51 Minuten

Was war ich froh, als ich im August endlich wieder einen Job ergattert hatte. Endlich war ich weg von ARGE respektive Jobcenter und konnte wieder mein selbst verdientes Geld ausgeben. Bzw. konnte ich endlich überhaupt etwas ausgeben.

Doch schon bald merkte ich, das das alles nicht so der Knüller war. Weniger von der Arbeit her, als vom drumherum. Es stellte sich schon sehr schnell heraus das sowohl Senior- als auch Juniorchef - welcher übrigens auf dem Papier der Chef ist (und wohl auch nur dort) - nicht mit dem glänzen, was sie selbst wohl von einem Angestellten erwarten würden!

Aber reden, reden können beide gut - und ich bin leider Gottes viel zu gutmütig, als das ich alles gleich in Frage stelle. Bei mir brauchts Zeit, bis ich die Schnauze voll habe.

So ließ ich es also bis in den Dezember mit mir machen, das ich mein Gehalt in bar ausgezahlt bekam. Mein letztes Gehalt bekam ich tatsächlich schon Mitte Dezember. Angeblich war der Steuerberater dauernd in Urlaub oder hatte soviele Termine, das er keine Zeit hatte. Oder Senior schob es auf Junior, das er meine Daten nicht hatte - die ich ihm nebenbei mehrfach per SMS und einmal schriftlich gab.

Und selbst trotz dessen das ich schon im August einen kleineren Unfall bei der Arbeit hatte, machte ich keinen besonderen Druck. Die KV sagte mir zwar, das ich trotzdem so zum (Zahn)Arzt gehen könne. Die Leistungen würden bezahlt. Aber was wäre, wenn ich bei einem evtl. Unfall nicht mit ein paar blauen Flecken davon käme?

Chaos regiert die Firma

Die ganze Geschichte wurde komplizierter, als man Mitte / Ende Oktober - wie ich vermute bewusst - die Fahrzeugbesatzungen tauschte. Bis dahin war ich als Fahrer mit dem Juniorchef unterwegs und hatte daher zumindest immer gewissen Zugriff auf ihn. Seit dem fuhren Senior und Junior zusammen - und ich bekam sie allerhöchstens noch per SMS, Telefon und einmal pro Woche persönlich zu fassen.

Anfang Dezember schaltete ich dann (endlich) auf anraten von Personalern und anderen Fachleuten in einem XING-Thread von mir einen Fachanwalt für Arbeitsrecht ein. Der schrieb den beiden einen netten Brief und setzte Ihnen hinsichtlich der Anmeldung bei den Sozialversicherungsträgern eine Frist. Das dürfte dazubeigetragen haben, das diese Anmeldung vor 14 Tagen endlich über die Bühne ging!

Aber der arbeitet natürlich nicht umsonst, sondern kostet Geld. Aber auch wenn er mir mit seinem Honorar entgegengekommen ist, so ist das doch immerhin ein zehntel bis neuntel meines Gehalts. Zumal ich nicht glaube, das er das letzte Mal für mich aktiv geworden ist. Ich schätze, solange ich in dieser Firma beschäftigt bin, werde ich ihn zumindest in der Hinterhand auf stand by halten müssen.

Denn momentan laufe ich 200 € meines Gehaltes hinterher, die mein Chef als Vorschuß deklariert, welchen er mir in der 2. Dezemberwoche ausgezahlt hätte. Wovon ich dann allerdings 14 Tage den Lkw betankt habe hat er nicht gesagt!

Rechtsschutzversicherung einzeln oder als Paket?

Für diesen Fall bzw. für diese Firma wird mir eine Rechtsschutzversicherung wohl nicht mehr helfen. Das ist mir allein schon wegen der Tatsache klar, das die Versicherung erst eine gewisse Zeit lang - in der Regel ja 3 Monate - bestanden haben muss, ehe man sie in Anspruch nehmen kann. Und ich hoffe, das ich im Februar, spätestens aber im März - sofern es die Firma dann noch gibt - diese verlassen habe. Denn über die Feiertage haben sich Junior und Senior wohl dermaßen gekeilt, das letzterer von ersterem aus dem Verkehr gezogen worden ist.

Jedenfalls deute ich eine Aussage des Juniors so!

Damit mir aber beim nächsten Mal nicht wieder ein solches Malheur zuviel Geld kostet, bin ich auf der Suche nach einer Rechtsschutzversicherung. Dabei frage ich mich, ob man so etwas besser im Paket mit anderen Bereichen abschließt oder nur allein für sich? Zur Zeit habe ich ansonsten noch eine Verkehrsrechtschutz bei der DEVK für etwas über 50 € pro Jahr laufen.

Wie habt ihr das für Euch gelöst, und welchen Versicherungsanbieter habt ihr gewählt respektive welchen könnt ihr empfehlen. Und von welchem sollte man eher die Finger weglassen? Habt ihr die verschiedenen Lebensbereiche einzeln oder im Paket abgedeckt?

Marcus
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3 Kommentare

  1. Aus eigener Erfahrung würde ich die ARAG Heim&Recht empfehlen. Der große Vorteil, in diesem Paket ist eine Haftpflicht-, Hausrat- und Rechtschutzversicherung enthalten. Beim Abschluss wird aber berücksichtigt, dass Du ggf. noch einen anderen Vertrag hast (z.B. Hausrat) der noch bis zum xxxxxx läuft. Für diese Zeit wird Dir dies „gutgeschrieben“ bis diese ausgelaufen ist. Anschließend nahtloser Übergang.

    Beratung am Telefon durch einen Rechtsanwalt ist mit inklusive, alles geht schnell und komfortabel. So jedenfalls meine Erfahrungen. Und noch ein Vorteil: Bereits die Widerspruchsverfahren sind inklusive, das ist bei vielen Versicherungen nicht so. Und außergerichtlich wird dann nichts bezahlt. Ich bin zufrieden und kann es ruhigen Gewissens empfehlen – mach ich nicht mit jeder Versicherung 😉 .

    • Hallo Thomas!

      Danke für Deine Antwort – und sorry, das ich jetzt erst antworte!

      Haftpflicht & Co. hab ich schon günstig bei einem anderen Anbieter! Mir gehts in diesem Komplex eigentlich eher um die Frage, ist es sinnvoller, Rechtschutzversicherungen im Paket – also Arbeit, Privat, Immobilien – abzuschließen oder eher einzeln?

  2. Im Paket kann man halt Geld sparen je nach Versicherung. Ich hatte auch alles einzeln verteilt und dann zum Paket umgestellt. Unter dem Strich und Dank der Berücksichtigung (wie o.g.) war es dann günstiger bei verbesserten Leistungen.

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