Nach 4 Wochen zurück


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Wenn ich die Kommentare zu meinem letzten Artikel lese, so nehme ich an, das sich nicht nur der eine oder andere von Euch da draußen freut, das ich wieder da bin! Nein, auch ich freue mich, das ich wieder unter den Onlinern weilen kann!

Denn nicht (nur) meine neue Vollzeittätigkeit - die im übrigen nicht mehr die ist, von der ich im erwähnten Beitrag berichtete -, nein, auch meine FritzBox sorgte dafür, das ich fast 4 Wochen lang nicht wirklich online sein konnte. Zwar konnte ich mit meinem Smartphone ins Netz, aber das macht (zumindest mir) nicht wirklich Freude!

Doch eines nach dem anderen!

Frankfurt hat sich also (schon) wieder erledigt! Und das dauerte nicht einmal 3 Tage! Denn so erfreut wie ich war, so skeptisch war ich durchaus auch nachdem was passierte bis ich endlich in Frankfurt landete! Denn das ganze lief doch sehr chaotisch ab!

Als da zum einen war, das das ganze - für mich völlig ungewohnt - nur telefonisch und per Mail ablief. Das erste was mir komisch vorkam, war, das man es trotz meiner Daten in der Online-Stellenbörse nicht auf die Reihe bekam, meinen Namen und meinen Wohnort richtig zu schreiben:

Marcus schrieb man mit k und aus 'Deutsch Evern' machte man kurzerhand 'Evern'

Aber das war noch längst nicht alles!

Falsch geschriebener Name und Wohnort nur der Anfang

Quasi erst am Tag meiner Abfahrt von Zuhause erfuhr ich, das nicht ich selbst mir das Zugticket buchen würde, sondern das das die Firma macht. Dafür jedoch war das Hauptquartier in England zuständig! Also musste ich schon da meine paar übriggebliebenen Englischkenntnisse zusammenkramen, um das auf die Reihe zu bringen! Und was passiert? Man bucht doch glatt die falsche Verbindung!

Ich bekam statt für die Strecke Lüneburg - Frankfurt per Mail ein Ticket für die Bahnstrecke Berlin - Frankfurt!!! Man hatte mich einfach mit einem anderen Neuling verwechselt, welcher halt aus der Bundeshauptstadt kam!

Dann ging es darum, dem Herrn aus England klar zu machen, von welchem Bahnhof aus ich abfahren würde und das ich nur ein Ticket für eben diese Strecke bräuchte. Denn die Anfahrt vom Wohnort zum (Lüneburger) Bahnhof lief per Auto! Bis das alles geklärt war, war es zu spät um den geplanten Ankunftstermin in der Frankfurter Niederlassung, dem 1. August 10 h, zu packen. Also kam es so, das ich am Nachmittag des 1. August hier in den Zug stieg und erst am 2. in der Firma war!

Da ging es dann chaotisch weiter! Wir (4) Neulinge verdattelten quasi den ganzen Tag mit Nichtstun. Denn der Kollege, der uns erklären sollte was wir machen würden, war (urplötzlich) bei einem auswärtigen Termin, ein möglicher zweiter Kollege krank!

So blieb nur noch ein letzter Kollege übrig, der aber eigentlich mit seiner Aufgabe voll und ganz ausgelastet war, als das er noch Zeit hatte, uns noch irgendwas lang und breit erklären! Am Ende des Tages hatte wir also von 7 Stunden round about ca. zwischen 30 und 45 Minuten etwas erklärt bekommen und den Rest der Zeit mehr oder minder sinnfrei rumgesessen!

Zwischendurch - zum Mittagessen - seilte sich da schon der Kollege aus Berlin ab! Ich sah ihn noch vor dem Gebäude telefonieren und danach war er weg! Selbst im Hotel war er nicht mehr anzutreffen! Er ließ auch niemanden wissen, was los war! Wir vermuteten, das er wieder heimwärts unterwegs war und einen anderen Job annahm. Und das sollte ich dann auch 1 Tag später tun!

Denn man hatte uns auswärtige in einem Hotel untergebracht, in dem es nur Frühstück gab! So sollten wir - respektive letzlich nur ich - auch das erste Wochenende dort in Frankfurt verbringen!

Doch das kam für mich mehr oder minder gar nicht in Frage! Ich als (ehemaliger) ALG II-Empfänger mit gerade einmal 50 € Bargeld am Mann konnte und wollte es mir nicht leisten, 2 Tage lang 2 Mahlzeiten kaufen zu müssen! Ich fragte also meinen 'Häscher', ob die Möglichkeit bestünde nach Hause fahren zu können!

Als Antwort gab er mir, das er das erst einmal mit England klären müsse! Damit stiegen meine Zweifel, den richtigen Job ergattert zu haben, doch um ein vielfaches! Die Antwort war - fast Erwartungsgemäß -, das man das dann aus eigener Tasche bezahlen müsse!

Ich rannte an dem Abend im Hotelzimmer auf und ab, ging eine große Runde um den Blog und fragte mich 'was tun?'

Die Absage

Marcus
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1 Kommentar

  1. Meine Güte, da hast Du ja ganz schön was erlebt. Wenn ich an meinen letzten Firmen-Wechsel denke (Ist jetzt schon wieder ein paar Jahre her), da ist auch nicht alles glatt gelaufen, aber so schlimm war es bei mir nicht.
    Das schlimmste was ich jemals erlebt habe, war ein Kunden-Einsatz vor Ort bei einer Firma die es heute nicht mehr gibt. Damals habe ich 2 Wochen darauf gewartet, einen Computer zu bekommen.
    Und es ist für einen Entwickler nicht leicht, ohne Computer zu arbeiten -)

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