Kölns Abstieg in die zweite Liga besiegelt?

Wer oder was könnte den Geißbock-Klub jetzt noch retten?

Der Artikel besteht aus 547 Wörtern. Geschätzte Lesezeit: 02:11 Minuten

Borussia Mönchengladbach und den SC Freiburg Auswärts, VfB Stuttgart und die Münchener Bayern zu Hause!

So sieht das Restprogramm des 1. FC Köln aus! Bis auf Freiburg vielleicht wahrlich nicht das, was man machbare Aufgaben nennen könnte. Vor allem vor dem Hintergrund dessen zu sehen, was die Domstädter in den letzten Wochen auf dem grünen Rasen abgeliefert haben.

Doch selbst die Breisgauer sind momentan für die Elf von Stale Solbakken wohl mehr als nur eine Nummer zu stark, haben sie doch seit der Winterpause drastisch aufgeholt und einen unglaublichen Lauf. Selbst die kühnsten Optimisten dürften nicht wirklich daran glauben, das die Geißbock-Elf gegen die Breisgau-Brasilianer punkten werden.

In ihrer jetzigen Verfassung sind die Mannen um Lukas Podolski jedenfalls neben Hertha BSC größter Kandidat für den zweiten direkten Abstiegsplatz neben den wohl schon abgestiegenen Lauterern.

Wenn man also realistisch ist gibt es nichts, das einen Abstieg wirklich noch vermeiden würde. Selbst wenn man die Relegation erreicht - also den 16. Platz - müsste eine Stand jetzt völlig verunsicherte Mannschaft gegen einen Klub wie Fortuna Düsseldorf oder gar den FC St. Pauli noch zweimal beweisen, das sie Erstligareif ist.

Das dürfte schwer werden!

Doch allem Realitätsinn zum Trotz wird man in der - ausgedünnten - Chefetage des Chaos-Klubs vom Rhein sicher noch überlegen, die Option Trainerwechsel zu ziehen.

Nur wäre das jetzt wirklich noch eine Maßnahme? Wen sollte man da nehmen, wäre seine vorrangige Aufgabe doch, den Klub in der Ersten Liga zu halten?

Jeder Trainer, der jetzt noch kommt, kann eigentlich nur den sofortigen Wiederaufstieg planen!

Bei allem Herzblut das ein Frank Schäfer für den Klub hat könnte er nur noch eines: Seinen Ruf, den er sich bei seiner überraschenden Premiere als Chef-Coach des Klubs erworben hat, ruinieren!

Und auch externe Trainer dürften zu diesem Zeitpunkt in der Saison eigentlich nur eines: Absagen! Es sein denn, man findet irgendeinen völlig verrückten, der auf Ruf und Ansehen pfeift. Aber das ist so unwahrscheinlich wie ein 3:0 Sieg am letzten Spieltag gegen die Bayern!

Ein Holger Stanislawski, wie er wohl bei den Geißböcken im Gespräch ist, ist sicher ein guter Trainer! Aber Wunder vermag auch er nicht zu vollbringen! Einen Christoph Daum sollte man sich bei den Kölnern in der jetzigen Verfassung nicht antun. Er lenkt zwar die Aufmerksamkeit auf seine Person, aber das wäre auch schon alles.

Ruhigeres Arbeiten, wie man es sich am Rhein langfristig erhofft, wäre damit auch nicht zu erwarten!  Zumal sein Verhalten dem Klub gegenüber in der Vergangenheit auch nicht astrein war.

Und das der Trainer noch von selbst zurücktritt ist 4 Spieltage vor Schluss auch nicht wirklich anzunehmen.

Die Mannschaft komplett auszuwechseln dürfte auch unrealistisch sein, da man nur 17 Feldspieler und vier Torwarte im Kader hat. Also ein Drittel der leblosen Mannschaft müsste man trotzdem im Aufgebot stehen lassen.

Ist die einzige Option der Vorstandsetage der Kölner jetzt nur noch die Hoffnung, das sich die Mannschaft zumindest noch ein ganz, ganz klein bisschen zusammenreißt und mal wieder ihren Job ordentlich macht.

Alles andere wäre nur gut für einen Neustart in Liga zwei!

Beitragsbild: ©pixabay/OpenClips

Über Marcus 702 Artikel
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6 Kommentare

    • Hallo Horst!

      So ungern ich das auch sage – schließlich ist es eigentlich schade um jeden der Absteigen muss – aber das Köln am Samstag gegen die Schwaben gewinnt, ist wirklich so wahrscheinlich, wie die Tatsache, das Dortmund die Champions-League noch verdaddelt

  1. trotz aller Skandale und negativen Schlagzeilen, macht doch gerade das den Verein aus. Der Verein war und wird immer verrückt bleiben. Alles andere würde auch gar nicht nach Köln passen.

    • Hallo Matthias!

      Herzlich Willkommen auf meinem Blog!

      Es ist ja ansich nicht unbedingt etwas schlechtes, wenn irgendetwas cahotisch / verrückt ist. Aber das darf doch nicht zu Lasten des (wirtschaftlichen) Erfolges gehen, oder?

      Ansonsten könnten wir ja auch sagen: Lasst den 1. FC Köln man ruhig weiterhin eine Fahrstuhl-Mannschaft sein! Das ist ja das tolle an dem Verein!

  2. Man sollte den Tag nicht vor dem Abend loben! 😉 Durch den Trainwerwechsel haben die Kölner nochmal die letzte Chance genutzt und können vielleicht in den kommenden Spielen den Kopf aus der Schlinge ziehen..

    • Also wenn ich jetzt nicht ins Impressum der hinterlegten Domain geschaut hätte, hätte ich gesagt, da spricht der pure Optimismus eines Rheinländers!

      Denn das Köln noch gerettet werden kann – und damit meine ich nicht den Relegationsplatz, dürften wirklich nur noch jene meinen, die an Wunder glauben!

      Denn einzig und allein gegen die Freiburger dürften die Rheinländer noch etwas holen – etwas in Form eines einzigen Punktes.

      Gegen Gladbach – auch wenn die ein wenig schwächeln -, aber vor allem gegen Stuttgart und Bayern werden sie mehr oder minder große Packungen kassieren. Ein Frank Schäfer hin oder her! Der vollbringt auch keine Wunder.

      Letztes Jahr hat er Köln nur unten rausgeholt, weil er Zeit dazu hatte!

      Das Programm der Augsburger ist zwar nicht weniger leicht, aber sie haben eben 3 Punkte Vorsprung, einen Lauf und können das was die Domstädter nicht schaffen: um einen Sieg kämpfen!

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