Welche Lösung für 404er-Fehlerseiten?


Der Artikel besteht aus 505 Wörtern. Geschätzte Lesezeit: 02:01 Minuten

Jeder der im Internet unterwegs ist kennt sie: Die Statuscodes der Webserver, die anzeigen wenn irgendwas mit der Seite nicht stimmt auf die man eigentlich zugreifen wollte. Angefangen vom unauthorisierten Zugriff über einen Internen Server Fehler bis hin zu der Meldung, das nicht gefunden werden konnte nach dem gesucht wurde. Also einem sogenannten 404er-Fehler.

Letzteres kann verschiedene Gründe haben. Vielleicht wurde der betreffende Artikel / die betreffende Seite gelöscht, der Linkname geändert oder einfach die sogenannte Linkstruktur verändert.

Gerade bei WordPress hat man ja die verschiendsten Möglichkeiten, seine Permalink-Struktur zu ändern. Was aber eben auch - wenn man es tut - zur Folge haben kann, das Besucher von Suchmaschinen über einen Link auf die Seite kommen, welcher noch die alte Struktur aufweist.

Umleitung auf 404er-Seite?

Dann stellt sich die Frage: Was mache ich mit diesen Besuchern? Zeige ich Ihnen eine 404er-Seite, auf denen ich mit den verschiedensten Features versuche, sie doch noch zu ihrem Ziel zu führen oder leite ich sie auf eine andere Seite innerhalb meines Webangebotes um. Zum Beispiel auf die Startseite?

Beide Lösungen sind - da sind wir uns glaube ich alle einig - nicht das Gelbe vom Ei.

Schließlich möchte der User, der auf der Suche nach einer Information auf unsere Seite geführt wurde, diese so schnell und bequem wie möglich haben und nicht erst lange wegen irgendwelcher Fehlermeldungen aufgehalten werden.

Die 404er-Seite kann man aber so präparieren, das man dem Besucher ähnliche Artikel anbietet, eine detaillierte Suchfunktion anbietet oder was einem sonst noch so einfällt.

Diese Lösung hat - neben der noch folgenden mit der Weiterleitung auf die Startseite - aber den Vorteil, das sie ohne zusätzlichen Ballast in Form eines Plugins auskommt. Als da z. B.  'Dean's Permalink Migration' wäre.

UPDATE März 2012: Das Plugin wird anscheinend nicht mehr zum Download angeboten, da WordPress ab der Version 3.x im Großen und Ganzen Permalink-Änderungen selbst abfangen kann! Bei Bestimmten Permalink-Kombinationen ist das aber nicht immer und 100%ig der Fall. So das man evtl. doch noch auf andere Permalink-Plugins zurückgreifen muss!

Bei diesem Plugin habe ich selber aber das Gefühl, das es nicht mehr so wirklich korrekt mit der aktuellen WordPress-Version zusammenarbeitet. Was auch irgendwo kein Wunder darstellen dürfte, schließlich ist es mindestens 4 Jahre alt und hat seither kein Update mehr erfahren.

Das Plugin sorgt dafür, das man seine Permalinkstruktur ändern kann ohne Gefahr zu laufen das der Besucher anschließend auf tote Links stößt. Dazu wird im Einstellungsbereich des Plugins die bisherige Struktur des Permalinks - wie z. B: /category/postname/ eingeben, und das Helferlein sorgt anschließend dafür, das der Besucher auch die Seite / den Artikel vorfindet, weswegen er auf unsere Webseite gekommen ist.

Weiterleitung auf die Start- / Index-Seite

Eine weitere Möglichkeit habe ich neulich auf dem mittlerweile stillgelegten Blog von Tanja gefunden.

Sie hat - zumindest vor zwei Jahren - bei sich den folgenden Code in die erste Zeile der header.php eingebaut:

<?php if( is_404( )) { header(&"Location: /&",TRUE,301); } ?">

Dieser Code sorgt dafür, das Besucher, die über einen Link auf die Seite kommen der (so) nicht mehr existiert, auf die Startseite der Domain geleitet werden.

Welche Vorgehensweise nutzt ihr als Betreiber eines Blogs / einer Webseite, und welche würdet ihr Euch als Besucher einer Webseite wünschen? Die 404er-Seite, die stille und heimliche Weiterleitung auf den neuen Link, oder die Variante mit der Startseite?

Marcus
Über Marcus 702 Artikel
Ich freue mich über Deinen Besuch auf meinem Blog! Wenn Dir der Artikel gefallen hat, teile ihn doch mit anderen und hinterlasse Deine Meinung. Mehr über mich gibt es hier zu lesen

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


CommentLuv - verlinke einen deiner Blog-Artikel