Der Tod – das ungeliebte Ereignis


Der Artikel besteht aus 515 Wörtern. Geschätzte Lesezeit: 02:03 Minuten

Jeden Tag sterben tausende Menschen auf der Welt!

Eigentlich sollte das doch zu den normalsten Dingen der Welt gehören, weil es eben der Lauf der Dinge ist das jemand der geboren wird auch irgendwann sterben muss. Gut, der eine früher der andere später. Der eine leider an Hunger während ein anderer vom Krebs besiegt wird. Wobei es dann aber natürlich auch noch jene gibt, die einfach an Altersschwäche sterben.

Und dann gibt es natürlich noch den Unterschied zwischen wohlmöglich reich und berühmt und arm und von der Masse verschluckt.

Mir geht es hier im Artikel aber mehr um die Reaktionen auf die Empfindungen der Menschen auf ein solches Ereignis! Gerade dann, wenn jemand vielleicht berühmt war wie z. B. der letzte Nacht gestorbene Steve Jobs.

Nicht selten kommt es vor, das, wenn ich Kommentare in einem Bericht / Artikel zu einem gerade Verstorbenen lese, hier Sätze vorfinden muss die man grob mit

 Herreje, das kommt zigtausendfach vor das ein Mensch stirbt, macht da nicht so ein gewese drum!

zusammenfassen könnte.

Als Beispiel mal einen Kommentar zum Artikel über den Tod Steve Jobs' auf Basic Thinking:

Völlig unerwartet sterben jeden Tag Kinder, junge Männer, Frauen… das mit Steve Jobs ist hart, vor allem für seine Familie, eine Härte die hunderttausende Familien jeden Tag erleben. Jeder Mensch ist kostbar… ich finde es schrecklich und auch ein wenig verlogen wenn jeder Hans Dampf jetzt sein Lobgesang abhält. Spendet lieber für hungernde Kinder und schreibt der Frau von Steve persönlich ne Karte als hier RIP zu schreiben oder nen Artikel um in der nächsten Sekunde die nächste News zu checken oder erstmal ins Mettbrötchen zu beißen.

Natürlich hat der (Anonyme) Schreiber des Kommentars durchaus Recht! Das will ich gar nicht verschweigen.

Aber warum diese durchaus ja nicht gerade sensible Tonart? Und der Kommentar steht ja durchaus exemplarisch für viele andere Kommentare zu anderen Nachrichten über gestorbene Menschen aus der Öffentlichkeit!

Kann sie damit zusammenhängen, das die meisten Menschen sich noch immer viel zu wenig Gedanken über das Ereignis 'Tod' machen? Hängt diese mehr oder minder unsensible Art und Weise nicht vielleicht (oder sehr wahrscheinlich) auch mit der Angst vor dem eigenen Ende zusammen?

Warum kann man die Meinungen und Empfindungen der Menschen bezüglich des Tod eines Menschen, auch wenn man ihn - wie im Falle Steve Jobs - nur aus den Medien kannte, nicht einfach Respektieren? Warum muss man darauf - auch wenn der verlinkte Artikel vielleicht etwas ironisch gemeint gewesen sein mag - in dieser Art und Weise reagieren?

Unzählige Menschen haben geweint, als Elvis Presley starb. Nicht weniger werden verweinte Augen gehabt haben als Papst Johannes Paul II die Augen geschlossen hat. Und bei Marylin Monroe, John F. Kennedy und so weiter und sofort.

Das ist doch im Grunde auch 'nichts weiter' als eine Beileidsbekundung, wie man sie vielleicht - oder sehr wahrscheinlich - auch beim Tod des Nachbarn um die Ecke abgeben würde. Nur eben etwas öffentlicher!

Marcus
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