Seine eigene Meinung vertreten

Wie wichtig ist das beim Bloggen?


Der Artikel besteht aus 510 Wörtern. Geschätzte Lesezeit: 02:02 Minuten

Logo des Webmaster FridaysWir werden jeden Tag mit so vielen Dingen konfrontiert, bei denen es durchaus nicht irrelevant ist, eine eigene Meinung zu haben.

Und wie im realen Leben, so ist es auch beim Bloggen.

Wer über etwas schreibt ist in der Regel auch schon so weit, das er sich eine eigene Meinung zu dem Thema gemacht hat. Denn welchen Sinn hat es, über etwas zu schreiben zu dem man nicht zumindest einigermaßen klar Stellung beziehen kann?

Was kommt dabei sonst am Ende heraus? Ein wirklich lesenswerter Artikel kann das doch im Normalfall nicht sein. Denn was soll dort drin stehen, außer vielleicht 'ich habe gelesen' oder 'ich habe gehört'?

Das wäre dann wie beim Fußball: Ein 0:0 hat auch keinen Gewinner oder Verlierer. Gefühltermaßen vielleicht schon, aber real doch nicht.

Nun kommt es ja vor, das man bei bestimmten Themen anderer Meinung ist wie die überwiegende Mehrheit der Leser. Wie sollte man sich dann verhalten? Sollte man nach der Vogel Strauß-Methode den Kopf in den Sand stecken und so tun als gäbe es die - nach eigener Meinung - Opposition gar nicht?

Sollte man vielleicht sogar versuchen, die Leser mit in ihren Kommentaren durchschimmernder negativer Einstellung zum beschriebenen umzustimmen? Oder sich vielleicht durch die Meinung der anderen umstimmen lassen?

Ich denke man fährt am besten, wenn man nichts von dem tut, was ich eben angesprochen habe.

Am besten ankommen wird in meinen Augen derjenige, der die Meinungen der anderen respektiert und dies auch zum Ausdruck bringt. Wer ständig oder immer versucht, seine Leser vom Gegenteil ihrer Meinung zu überzeugen wird über kurz oder lang einen Teil seiner Leserschaft verlieren - vermute ich.

Denn wer besucht schon gerne einen Blog - geschweige kommentiert dessen Artikel, wenn man aufgrund des Artikels vorher schon weiß, das der Blogbetreiber anderer Meinung ist, und auch nur diese gelten lässt?

Keiner!

Aber auch derjenige, der ständig in seiner Meinung umfällt und sich zuletzt der Mehrheit seiner kommentierenden Leser anschließt, wird irgendwann allein auf weiter Flur stehen. Denn das macht genausowenig Freude wie das andere Extrem.

Apropos Kommentieren: Der Webmasterfriday stellt durch die Blume auch die Frage, in welchen Artikeln am liebsten kommentiert wird. In denen, wo man keine eindeutige Meinung herausliest oder in Posts, wo klipp und klar eine Aussage steckt.

Ich bin dort durchaus Martins Meinung.

Denn wie bereits erwähnt: Was soll man in Artikeln kommentieren, die keine klare Haltung ausdrücken? Statements wie 'sehe ich genauso' oder ähnlich machen da irgendwie wenig Sinn. Weil die Frage bliebe, was man genauso sieht.

Zu guter letzt möchte ich an dieser Stelle noch Martins Frage beantworte, wie wichtig es mir als Blog-Betreiber ist, ob die Leser meiner oder anderer Meinung sind.

Ich bin zwar durchaus ein Harmonisüchtiger Mensch, sprich ich habe den Einklang gerne. Aber das bezieht sich eigentlich nur auf zwischenmenschlichen Streit.

Ansonsten finde ich andere Meinungen sehr interessant. Erweitern sie doch - mal mehr mal weniger - meinen Horizont und meinen Blickwinkel. Und davon kann ich als Mensch nur profitieren!

Marcus
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