Bloggen bis der Arzt kommt?

Wie sinnvoll ist krampfhaftes Bloggen


Der Artikel besteht aus 456 Wörtern. Geschätzte Lesezeit: 01:49 Minuten

Wie im normalen Leben so gibt es auch beim Bloggen Phasen, wo man nicht weiß, über was man Bloggen soll. Gibt es Phasen, in denen man keine Zeit hat, sich seinem Blog zu widmen oder auch einfach Zeiten wo man gar keine Lust hat, Artikel zu schreiben.

Was man dann tun sollte, das fragt heute der Webmaster-Friday.

Sollte man dann einfach weitermachen, als wäre alles im Lot, als wäre alles Friede Freude und Eierkuchen - oder sollte man dann nicht so ehrlich zu sich (und natürlich zu seinen Lesern) sein und sich eine Auszeit gönnen?

Wer es im realen Leben schon mal erlebt hat, weiß, wie es sich anfühlt einfach keinen Bock mehr zu haben. Hier nennt man es dann im schlimmsten Fall 'Burn-Out' - Ausgebrannt sein.

Und warum sollte es etwas das es im Real-Life gibt, nicht auch beim Bloggen geben. Ist es dann hilfreich, einfach weiter zu machen?

Ich denke nicht!

Man tut sich selbst aber / und erst recht seinen Lesern keinen Gefallen, wenn man wie mit der Pistole an der Schläfe vor seinem Blog sitzt und etwas gezwungener Maßen macht.

Wer mit Spaß und Lust einen Artikel schreibt, schreibt meist fließend in einem Guss. Und das merkt der Leser. Fühlt man sich unter Druck gesetzt, bzw. setzt man sich selbst unter Druck, ist dieses 'in einem Guss schreiben' nicht mehr gegeben. Ganz einfach weil man nicht 100%ig bei der Sache ist.

Als Folge entstehen schlimmstenfalls Lücken im Text. Man macht Gedankensprünge, die für den Leser nicht mehr nachvollziehbar sind. Und auf Dauer solche Texte zu lesen macht sicher niemandem Freude. Und als Reaktion springen die Leser ab.

Was sollte man also tun?

Ich denke, es ist für jeden Blog-Leser verständlich, wenn man ihn wissen läßt, das man eine Blog-Pause einlegt. Erst recht, wenn man zu erkennen gibt, das einem momentan einfach der Spaß an der Sache fehlt, oder man einfach für geraume Zeit andere Prioritäten setzen muss.

Aber man sollte nicht einfach keine Texte / Artikel mehr schreiben. Das kommt bei vielen nicht gut an, zumal sich die Stamm-Leser des Blogs dann auch noch Sorgen um den Blogger machen. Schließlich gibt man auf seinem Blog ja auch einiges von sich persönlich preis in den meisten Fällen. Und auch wenn man sich oftmals nicht persönlich kennen wird, entstehen in gewisser Weise persönliche Beziehungen.

Und da ist es dann wieder wie im richtigen Leben: Die Frage nach dem 'Warum bloggt (d)er nicht mehr' taucht früher oder später auf. Und darauf keine Antwort zu wissen / bzw. zu finden, kann viele nervös machen.

Das aber sollte man seinen Lesern auch nicht antun!

Marcus
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