Die korrekte Rechtschreibung und Grammatik im Blog

Unverzichtbar oder zu vernachlässigen?


Der Artikel besteht aus 583 Wörtern. Geschätzte Lesezeit: 02:19 Minuten

Der Webmaster-Friday fragt heute: Wie wichtig ist die Grammatik oder die korrekte Wort-Syntax in einem Blog?

Wer in einem Blog schreibt, tut dies meist nicht heimlich und nicht nur für sich allein.

Das soll heißen, jeder der über einen wie auch immer gearteten Weg auf das Blog findet, kann lesen was dort geschrieben wurde. Und vor allem: wie es geschrieben wurde.

Da nun nicht jeder ein Harvard-Absolvent des Journalismus' oder auch der Sprachen ist, können sich natürlich bei dem einen oder anderen Wort Syntaktische Fehler einschleichen. Und auch nicht jeder Satzbau ist so, wie sich Vater Duden das vorstellen würde.

Aber ist das auch überhaupt notwendig? Muss jedes Wort, jeder Haupt- und Nebensatz 100%ig korrekt geschrieben sein? Sollte der Autor gleich auf den Punkt kommen, oder darf das Thema auch gerne - blumig - umschrieben werden?

Ich für meinen Teil versuche schon, einen Text so gut wie möglich zu schreiben. Sowohl von der Syntax der einzelnen Worte als auch vom Grammatikalischen Aufbau her. Das mir das nicht immer gelingt ist mir bewusst.

Zumal mein Problem dann auch ist, gerne lange, in einander verschachtelte Sätze zu schreiben. Da gehört dann hier ein Kommata nicht so wirklich hin, während ich es da, wo es gesetzt werden müsste dann wieder weglasse.

Ich bemühe dann auch schon ab und an mal die SuMa's, um die korrekte Schreibweise von Wörtern zu kontrollieren. Denn ich habe durchaus auch ein Faible dafür, auch fremdsprachige Wörter für bestimmte Beschreibungen oder Bezeichnungen zu nehmen.

Ob man meine Sprache als blumig bezeichnen kann, weiß ich nicht. Das müssen wenn dann schon meine Besucher entscheiden. Ich versuche so klar als möglich zu schreiben. Wobei das durch die bereits erwähnte Verschachtelung meiner langen Sätze durchaus nicht immer klappt.

Wenn ich hier in diesem Blog einen Artikel schreibe, kann das auch gut und gerne mal eine halbe Stunde oder sogar noch länger dauern. Ich bastele dann hier noch an einem Satz, entferne da etwas und füge dort noch was hinzu.

Aber selbst dann, wenn ich den Artikel veröffentlicht habe, ist es nicht gesagt das derjenige, der eine Stunde danach vorbei kommt noch das selbe liest wie der, der vielleicht 10 Minuten nach der Veröffentlichung schon auf dem Blog vorbeischaut.

So ganz perfekt wird ein Artikel (von mir) also nie sein und werden.

Diesen (wohl angeborenen) Perfektionismus lege ich bei anderen Blogs nicht so an den Tag.

Ich bin der Meinung das man zumindest spüren sollte, der Autor hat sich mit dem Artikel Mühe gegeben. Niemand kann - vor allem bei der deutschen Sprache - alles 100%ig wissen. Schließlich lautet ein gutes altes Sprichwort

deutsche Sprache - schwere Sprache

Nur wer in Deutsch ein mangelhaft oder ungenügend hatte, sollte sich meiner Meinung nach ernsthaft überlegen, ober er es sich freiwillig antut, einen Blog zu betreiben. Denn dann dürften die, die zum ersten Mal auf seinem Blog gekommen sind auch zum letzten Mal dort gewesen sein.

Und es spricht sich in Bloggerkreisen ja nicht unbedingt langsam herum, ob ein Blog taugt oder für die Tonne ist.

Entweder weil man vor lauter Rechtschreibfehlern die Worte nicht identifizieren kann oder weil es einfach zu lange dauern dürfte, sich einen Satz durchzulesen und ihn dann auch noch zu verstehen. Der Otto-Normal-Blog-Besucher will schließlich nicht seine Zeit vertrödeln sondern schnell lesen und erfassen, worum es in einem Blog-Artikel geht.
abc

Marcus
Über Marcus 707 Artikel
Ich freue mich über Deinen Besuch auf meinem Blog! Wenn Dir der Artikel gefallen hat, teile ihn doch mit anderen und hinterlasse Deine Meinung. Mehr über mich gibt es hier zu lesen

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


CommentLuv - verlinke einen deiner Blog-Artikel