Recherche für einen Artikel – Garantie für den Inhalt?


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Der Webmaster-Friday fragt heute, ob es zwischen Link-Geiz (also aus einem Blog-Artikel heraus zu verlinken) und Recherche(un)willigkeit einen Zusammenhang gibt.

Miteinhergehend wird die Frage gestellt, ob man sich erst einmal schlau lesen sollte, anstatt einfach seine Ansicht kundtzutun - ohne Rücksicht darauf, das dann inhaltsmäßig vielerorts das gleiche steht.

Der Webmaster-Friday macht heute mit der Feststellung auf, das anscheinend immer weniger zu einem Artikel recherchiert wird. Und fragt ob das dem Inhalt eines Blog-Artikels abträglich ist

Zudem wird gefragt, ob dieser Umstand daher auch der Grund ist, weshalb immer mehr mit Links gegeizt wird. Schließlich kann man nicht auf etwas verlinken, das man weder gefunden noch gelesen hat.

Man muss sicher unterscheiden zwischen Artikeln, deren Inhalte so spezifisch sind, das man - will man sich nicht vollends blamieren - ohne Recherche nur darüber schreiben kann wenn man vom Fach ist. Und zwischen Artikeln mit Inhalten, die nicht so tiefschürfend sind, das man erstmal das Fachlexikon studieren muss, um einen Ansatz von Ahnung von dem zu haben, über das man schreibt.

Nur: bezüglich der Frage nach dem Link-Geiz muss man auch bedenken, das nicht jeder, der Großartig irgendwas recherchiert auch kundtut, wo er das was er da von sich gibt erfahren hat.

Manch einer hat ja das Bedürfnis, anderen zeigen zu wollen, das er voll die Ahnung von dem hat, über das er schreibt. Wer ihn nicht näher kennt - und das sind in Zeiten des Cyber-Space ja die wenigsten von denen die auf so einem Blog vorbeikommen - wird nie wissen oder erfahren, ob das angebliche Fachwissen echt ist oder nur irgendwo abgeschrieben.

Was die Frage nach dem recherchieren an sich angeht, und die Frage nach der möglichen Angst davor, das inhaltlich das selbe schon irgendwo anders stehen könnte, ist natürlich auch die Intention die hinter dem Artikel steckt von Bedeutung.

Will ich eine rege Diskussion anstoßen, so ist das meistens dann von Erfolg gekrönt wie ich denke, wenn man zu 80 % seine Sicht der Dinge in den Artikel packt, und nur 20 % von dem, was möglicherweise schon woanders stehen könnte. Ist das Verhältnis umgekehrt, so denke ich, das es vielleicht einen oder zwei Kommentare gibt, weil es nichts neues ist, was man von sich gibt. Nur eben etwas anders geschrieben.

Marcus
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