Der Blog als Prognose- und Spekulationsplatz?


Der Artikel besteht aus 502 Wörtern. Geschätzte Lesezeit: 02:00 Minuten

Der Webmaster-Friday stellt heute die Frage nach Prognosen und Spekulationen auf einem Blog.

Sind sie das Salz in der Blogger-Suppe, oder aufgrund des Wissenstandes der verschiedenen Blogger gefährliche Mittel um einen Blog lebendig oder sogar am Leben zu halten.

Viele Berufsstände leben davon, das Sie mit Prognosen und Spekulationen um sich schlagen und werfen.

Man denke da nur an die Börsianer, die Wettanbieter oder aber auch die Journalisten der Boulevard-Presse.

Aber nicht nur deshalb fragt der Webmaster-Friday heute nach Spekulationen und Prognosen in Blogs.

Für Blogs die sich mit den o. g. Themen - solche wo es um Wetten oder Finanzspekulationen geht wird es ja sicher auch geben - beschäftigen, ist das Prognostizieren und Spekulieren sicher die Hauptbeschäftigung des betreibenden Bloggers.

Geht es um Stars und die sogenannten Sternchen, so ist das 'könnte es sein...' oder 'was wäre wenn...'-Denken auch eine Hauptaufgabe. Denn zum einen lässt sich nicht jeder sogenannte Star dazu verleiten, über mögliche Szenarien zu sprechen und für andere ist es eine Notwendigkeit, das über ihn und seine Arbeit spekuliert wird.

Denn es ist doch meist so, das, je mehr über ein Projekt spekuliert - also im Vorfeld geredet wird - ihm das Interesse garantiert ist sobald es für die Öffentlichkeit freigegeben wird. Egal ob nun berechtigt oder unberechtigt.

Zumal der ein oder andere ja schon aus vertraglichen Gründen schweigen muss, da es ansonsten teuer werden kann. Und wenn jemand auf eine Frage keine Antwort geben kann oder will, geht die Spekulation los.

Aber ist es immer nur positiv, wenn spekuliert oder prognostiziert wird? Gibt es nicht auch Themenbereich, wo so etwas auch nach hinten losgehen - also gefährlich werden kann?

Sicher ist, das es da wo es Licht gibt auch Schatten ist.

Denn wie ist der übliche Verlauf, wenn jemand etwas hört oder liest, und dies dann weitersagt? Er gibt es nicht Wort für Wort wieder, sondern so wie er es verstanden hat. Also mit dem ihm verfügbaren Wortschatz.

Der nächste nimmt es auf, dichtet - wie der erste auch - hie und da etwas dazu, oder lässt etwas weg. Dann gibt er es mit dem ihm eigenen Wortschatz - und vor allem mit dem ihm verfügbaren Wissen -weiter.

Jetzt kommt die dritte Person ins Spiel. Aber in den seltensten Fällen kommt diese auf die Idee und prüft das was ihr da erzählt wurde nach. Und schon existiert von dem was der erste gelesen hat im Idealfall nur noch die Hälfte.

Was haben wir dann? Dann haben wir eine 'könnte es sein, das...-Situation, die im schlimmsten Fall mit ungarem Halbwissen kombiniert wird und dann von dem was tatsächlich Fakt ist nur noch kümmerliche Reste überlässt.

Man sollte im besten Fall also immer nachhaken. Zumindest dann, wenn es um Lebenswichtige oder Existenzielle Bereiche geht, über die man im Netz von - auch nicht so offensichtlichen - was-wäre-wenn-Szenarien liest

Marcus
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3 Kommentare

  1. Das was du schildest gibt es schon seit vielen Jahren, ich denke vor 20 Jahren war es sogar noch schlimmer. Wenn einer ein Gerücht in die Welt gesetzt hat, z.B. durch einen Zeitungsartikel, dann hat man es weiter erzählt. Dadurch haben sich Geschichten immer weiter abgewandelt.

    Wenn ein Blogger etwas im Internet schreibt, dann verlinken viele darauf, somit bleibt Jedem selbst überlassen was er davon denkt und wie er es interpretiert.

  2. Ich denke aber, das es heute schneller abläuft. In der Zeit, in der damals zwei Seiten über etwas berichteten, berichten heute dutzende von einer Sache.

    Und vor zwanzig Jahren konnte man sich als Seite blamieren, wurde etwas ungeprüft in den Cyber-Space geblasen.

    Heute heißt es: Wieso, das hat xy doch auch stehen – und wird als kleiner Faux-Pas abgetan.

    Die Seiten vor zwanzig Jahren waren statisch, unflexibel. Und eine Kommentarfunktion? Gab es die? Ganz zu schweigen von der Ping-Funktion…

  3. Es wird oft kollektiv spekuliert im Internet, das stimmt. Und auch die Verantwortung der Leser ist ein wichtiger Aspekt.

    Ich persönlich prüfe das, was ich so finde im Netz, suche innerhalb meiner zuverlässigsten Quellen weitere Infos und schreibe ggf. sogar, dass ich selbst noch nicht sicher bin, ob eine Aussage stimmt.

    Fingerspitzengefühl ist hier immer wieder gefragt.

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