Macht Bloggen krank?

...oder 'Wie gesund ist das bloggen?'

Der Artikel besteht aus 440 Wörtern. Geschätzte Lesezeit: 01:45 Minuten

Dieser Frage geht der Webmaster-Friday am heutigen Freitag nach.

Dabei geht es um alle Nuancen, die das Bloggen mit sich bringt.

Sei es das nächtliche Hochschrecken aus dem Bett, weil man vergessen hat, einen Artikel in seinem Blog zu schreiben, oder weil man doch schnell noch einen Kommentar zum Blog den man zuletzt gelesen hat loswerden will.

Oder sei es das ständige vor dem Monitor hocken, um am Blog zu schrauben, die Blogger-Community zu durchforsten oder ähnliches. Und dabei doch glatt vergisst, das es da noch etwas gibt, was noch zum Leben dazugehört: Das real-Life und natürlich die Bedürfnisse des eigenen Körpers wie essen, trinken und vielleicht sogar der Gang zum WC.

Ich denke, man muss da zwei Gruppen unterscheiden.

Zum einen die jenigen, die aufgrund ihrer Affinität zum Computer eh schon ständig am PC hängen, Games daddeln, Webseiten bauen oder auch nur dauerchatten. Schließlich ist hier der Blog nur noch eine Zutat zum eh schon fetten Computer-Menü. Und zwischen jenen, die das Bloggen zwar für sich entdeckt haben, aber ansonsten den PC PC sein lassen.

Erstere sind vermutlich eh schon aufgrund der Umstände nicht wirklich das, was man gesund nennen kann. Denn ununterbrochen auf einen - wenn vielleicht auch die 23-zöllige 16:9 LCD-Variante - Monitor zu starren, dafür sind die menschlichen Augen nicht gemacht.

Wer dann noch dauernd mit Tastatur, Maus oder Joystick in der Hand am gamen ist, wird früher oder später die ersten Anzeichen von negativen Erscheinungen an den Gelenken bemerken.

Aber wie steht es um jene, die nur Bloggen?

Kann man soviel Zeit, wie die Gamer und Chatter am PC hocken, wirklich auch mit dem Blog verbringen?

Ich denke eher kaum. Zumal einen ja nicht jedes Thema, welches in Blogs aufgegriffen wird auch interessiert. Und im Gegensatz zum Gamen ist ja auch nicht unbedingt ein so starker Anreiz da, der einen Dauer-Bloggen lässt.

Mir ist zumindest bislang keine Möglichkeit bekannt, sich ähnlich wie bei irgendwelchen Ballerspielen mit einem anderen Blogger messen zu können.

Daher ist für mich die Frage, ob Bloggen ungesund ist mit einem klaren jein zu beantworten.

Den Computer-Freak hält der Blog noch länger am PC fest, womit das Risiko steigt, sich über irgendwelche auf Dauer nicht so wirklich gesunden Lebensmittel wie Pizzen oder ähnliches zu versorgen. Weil man für sich eine Ausrede hat, die einem nicht mehr zum Einkaufen, respektive zum Kochen kommen lässt.

Für einen - wenn auch vielleicht über die Maßen begeisterten - Blogger sehe ich keine Faktoren die so gravierend sind um krankmachend zu sein.

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