Sauerland und sein Verständnis von Verantwortung

Duisburgs OB klebt am Sessel


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Es ist langsam echt nicht mehr zu glauben, wie Duisburgs OB Sauerland versucht sich an seiner Position festzukrallen.

Als ob es mit der Tragödie der von ihm wohl mit allen Mitteln durchgeboxten Love-Parade nicht schon Grund genug gibt, abzudanken, reicht das Bild, was er und andere Offizielle in Folge dessen abgegeben haben anscheinend immer noch nicht.

Auch das der Bundespräsident und Parteikollegen nicht nur von hintenrum artikuliert haben, er solle doch endlich seinen Posten räumen, scheint ihn nicht anzufechten.

Nun will er sich abwählen lassen. Die Chancen das damit der Platz des OB frei wird stehen wohl aufgrund dessen, das die SPD dem zustimmen will nicht schlecht. Aber ob er die Abwahl annerkennen wird, weiß bislang wohl nur Sauerland alleine.

Es sind schon komische Zeiten:

Diejenigen, die ihre Arbeit gut machen, durchaus beliebt sind beim Volk und daher gerne noch hätten weiter machen können, geben die Arbeit ab. Man nehme nur Köhler, von Beust oder Koch.

Nur diejenigen, die wohl kaum noch irgendwo gut gelitten sind und denen es selbst an Rückhalt in den eigenen Reihen fehlt, krallen sich mit aller Macht an selbiger fest. Und das, obwohl es mehr als genug Beweise gibt, das er als OB die Veranstaltung unbedingt durchziehen wollte. Denn das er früh und oft genug auf die Gefahrenlage hingewiesen wurde, steht wohl mittlerweile außer Frage.

Das ist doch ein weiterer Sargnagel ins Vertrauen an unseren und in die Glaubwürdigkeit in unsere sogenannten Volksvertreter.

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