Blogparade zum Thema ‘Welches CMS benutzt Du?’

Ich habe bislang an erst an wenigen Blogparaden teilgenommen. Warum weiß ich eigentlich nicht. Aber nun habe ich eine auf internetblogger.de gefunden, zu der ich gerne meinen Senf abgeben möchte. Er hat sich nämlich ein paar Fragen zum Thema ‘Welches CMS benutzt Du’ ausgedacht. Hier meine Antworten dazu.

Obwohl mein Blog in nicht ganz drei Monaten seinen dritten Geburtstag feiern kann, habe ich bislang erst an sehr wenigen Blogparaden teilgenommen. Warum weiß ich eigentlich nicht. Um das Themengebiet beim Bloggen habe ich mich bisher (vielleicht) zu wenig gekümmert.

Aber nun habe ich eine Blogparade gefunden, an der ich doch mal wieder teilnehmen möchte. Vor allem weil ich dazu auch aus meinen Erfahrungen berichten kann.

Das sind die Fragen, die sich Alexander von internetblogger.de ausgedacht hat

Welches CMS verwendest du?
Warum verwendest du es?
Nenne mir Vor-und-Nachteile deines CMSs?
Wie sieht es mit anderen CMSen aus?
Und dein Fazit?

Welches CMS verwendest Du?

Jetzt verwende ich seit drei Jahren WordPress. Vorher habe ich zwei, drei Jahre mit joomla ein Projekt am Laufen gehabt

Warum verwendest du es? Nenne mir Vor-und-Nachteile deines CMSs?

Muss man die Vorteile von WordPress wirklich noch aufzählen? Wenn ja, dann gut!

– es ist leicht zu installieren
– das Backend ist übersichtlich, daraus resultierend ist es
– leicht zu bedienen
– Funktionen können leicht hinzugefügt werden. Sowohl per Plugin wie auch als einfacher Code-Schnippsel
– es ist leicht aktuell zu halten

Nachteile gibt es in meinen Augen nicht wirklich.

Wie sieht es mit anderen CMSen aus?

Wie schon erwähnt, habe ich vorher mit joomla – bis zur Version 1.6x – ein anderes Projekt versucht aufzubauen. Ein Veranstaltungsportal für einen bestimmten Bereich in dem ich mal tätig war.

Im Gegensatz zu WordPress ist das Backend von joomla für mich ein Buch mit sieben Siegeln geblieben. Ich fand es zu unübersichtlich. Einfach eine Funktion mit einem Code-Schnippsel einfügen? Für mich unmöglich. Aber auch die Installation mit den verschiedenen Helferlein aktuell zu halten war eine Katastrophe. Es gab keine Übersicht darüber, ob ein Plugin aktuell ist oder nicht. Zumindest wurde man darauf nicht so direkt drauf aufmerksam gemacht, wie es bei WordPress halt der Fall ist.

Zum Punkt der Aktualisierung ein kleines Beispiel:

Ein Kern-Komponente meiner Installation war Seminar. So wie die Seite jetzt aussieht, sah sie auch schon vor 5 Jahren aus. Und seitdem ist dort auch die Rede davon, das Version 1.4 in Arbeit sei.

Getan hat sich diesbezüglich also rein gar nichts. Aber wenn so eine Komponente das Kernstück eines Projektes ist, und der Autor nicht ehrlich zugeben kann und will, das er keine Zeit mehr für das Projekt hat, dann ist ein solches Unternehmen irgendwann zum Scheitern verurteilt. Auch wenn es durchaus (kostenpflichtige) Ausweichmöglichkeiten gegeben hat. Die kamen aber eben aus dem Grunde für mich nicht in Frage.

Aber immerhin: Heute ist das Forum abgeschaltet bzw. der entsprechende Link führt ins Leere. So das wohl auch ein DAU begreifen dürfte: die Komponente wird nicht weiterentwickelt.

Und dein Fazit?

Ich habe das Projekt dann (zwangsläufig) auf WordPress umgestellt, da es hier auch einige gute – und in der weiteren Entwicklung befindliche – Plugins gibt. Hätte ich das vorher gewusst, dann hätte ich das vermutlich schon sehr viel eher getan und nicht erst nachdem der Autor der Seminar-Komponente – wenn ich das recht in Erinnerung habe – uns Nutzer über ein Jahr lang in der Luft hat hängen lassen und auf Fragen im Forum gar nicht mehr reagierte.

Das sagt wohl alles zum Fazit aus, oder? Ich habe meinen Wechsel bislang nicht bereut – auch wenn das erwähnte Projekt mittlerweile beendet wurde. Mir war das Backend von Joomla immer zu unübersichtlich. Man musste hier gucken und da nachsehen. Das eine mit dem anderen verknüpfen, usw. usw.

Ob sich das mit den Versionen 1.8 oder 2.x geändert hat weiß ich nicht. Aber ich glaube nicht, das ich noch einmal ein solches Projekt mit joomla versuchen würde aufzuziehen.

Weitere Teilnehmer an der Blogparade:

Über Marcus (650 Artikel)
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6 Kommentare zu Blogparade zum Thema ‘Welches CMS benutzt Du?’

  1. Moin Marcus,
    meine Erfahrungen mit Joomla für ein Kundenprojekt passen 1:1 auf Deine Aussagen. Also ich würde Joomla wohl auch nicht mehr anfassen.
    Wordpress hat wirklich ein enormes Entwicklungstempo und ist trotz vieler Funktionalitäten und guter Erweiterbarkeit recht einfach in der Handhabung.
    Ansonsten immer wieder gerne Weblication. Ist zwar kostenpflichtig, aber meine Kunden lieben es. Ähnlich wie in WP mit den Plugins, ist auch Weblication per (kostenloser) Weblics in der Funktionalität stark erweiterbar und hat einen 1A Support.

  2. Hi,

    ich nutze inzwischen auch nur noch WordPress. Auf meiner ersten Webseite habe ich damals mit Joomla angefangen. Das benötigt wirklich sehr viel Einarbeitungszeit. Leider ist das Updaten auch sehr erschwert. Es läuft dort immer noch Joomla 1.5x und jeden Tag fürchte ich mich vor dem Moment an dem ich sehe das die Seite gehacked wurde.

    Schönen Gruß

  3. Hi Marcus, einen schönen Artikel hast du hier verfasst und ich bin bzgl. WordPress deiner Meinung. Es ist leicht zu handhaben und erweiterbar bis zum Gehtnichtmehr :-). Joomla betreibe ich auf einem der Testblogs von mir und finde es nicht schlecht. Derzeit ist die aktuelle Version 3.1.1 und ich weiss nicht, ob es seit der älteren Version etwas geändert hat. Aber ich denke schon, dass dies der Fall ist.

    Joomla würde ich nehmen, wenn es z.B. kein WordPress geben würde oder eben wenn man WordPress aus irgendwelchen Gründen nicht mag. Vll. gibt es solche Fälle :-). WP ist aber der Standard bei bloggenden Webmastern und jeder bloggt mittlerweile unter WordPress und ich bin froh, dass ich damals den Umstieg von Blogspot zu WordPress bewerkstelligen konnte.

    Seitdem bin ich damit eher zufrieden als alles andere. Im Zuge diese Blogparade sind ja schon viele Antworten eingetrudelt und viele berichten nut Gutes über Wordpess und Co. und wichtig ist für mich dabei, dass man auch anderen CMSen eine Chance gibt.

    Gerne würde ich noch Typo3 testen. Da bin ich momentan noch am Versuchen und muss mich an ein Forum mit meinem Problemen wenden. Vll. komme ich bei Zeiten da noch weiter, wir werden sehen.
    Danke dir für deine Teilnahme an dieser interessanten Blogparade.
    Alex L letzter Artikel auf dem eigenen Blog: Desktop CMS ZetaProducer installiert

  4. Ich weiß gar nicht, was du hast! Der Zalando-Ad auf deiner Joomla-Seite ist aktuell 😉
    Joomla hatte es sich bei verdorben, weil es sich damals nicht auf einem Strato-Host installieren ließ. Und eigentlich bin ich ganz froh drum. Für manche Anwendungen wäre vielleicht Typo auch nicht schlecht, aber mir fehlt echt die Zeit, mich darin einzuarbeiten.
    Sabienes
    Sabienes letzter Artikel auf dem eigenen Blog: Positiv gedacht im Mai

    • Hallo Sabine!

      Ich bin gerade etwas irritiert!

      Ich weiß gar nicht, was du hast! Der Zalando-Ad auf deiner Joomla-Seite ist aktuell
      Joomla hatte es sich bei verdorben, weil es sich damals nicht auf einem Strato-Host installieren ließ

      Wen sprichst Du mit dieser Aussage an??

      Gruß

      Marcus

  5. Hi Marcus,
    Sabienes meinte wahrscheinlich @Daylight :-). Es ist schon sehr wichtig, ein CMS uptodate zu halten und in den meisten Fällen ist der Umstieg von einer Version auf die andere nicht allzu schwierig. Dabei nehme man ganz gleich welches CMS. Ich lese mir dafür immer die Anleitungen im Web durch und wenn ich genug gebildet bin, unternehme ich dann den Umstieg.
    Alex L letzter Artikel auf dem eigenen Blog: Die Wahl des Netzwerkes: Google+ oder Facebook

3 Trackbacks & Pingbacks

  1. themenfreund (@themenfreund)
  2. Auswertung der CMS-Blogparade | Infopool für Webmaster und Blogger
  3. Backlinks von http://perfect-seo.de Stand 09.11.2013

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