Warum nicht Ostern gleich ganz abschaffen?

Spaßgesellschaft fordert Karfreitagsruheschutz aufzubrechen

Zuletzt geändert oder ergänzt wurde er am: Sonntag, 07.04.2013

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Kommentare

  
  1. zalp sagt:

    Ich finde, man sollte wenigstens einen christlich geprägten stillen Feiertag behalten. So viel Toleranz auch von Anhängern einer “Ich-will-nichts-als-Spaß-wann-und-wo-immer-möglich”-Gesellschaft muss man doch abverlangen dürfen.

    Bei uns hier in Menden hat der Karfreitag sogar eine ganz besondere Bedeutung mit traditionellen Kreuztrachten:
    http://mendenraum.wordpress.com/2012/04/05/karfreitags-kreuztrachten-uber-den-kapellenberg-eine-besondere-mendener-tradition/

    • Marcus sagt:

      Das Problem ist eben, das solange der einzelne einen Vorteil aus irgendwas – und sei es eben ein kirchlircher Feiertag – ziehen kann, gerne alles mitgenommen wird, was abgegriffen werden kann!

      Sobald es aber darum geht, auch das ‘negative’ – wobei ich nichts negatives daran entdecken kann, das man mal 12 Stunden keinen Bohay veranstalten darf, gibt es doch noch 360 andere Tage an denen das möglich ist – einer solchen Sache zu akzeptieren, ist das Verständnis aufgebraucht, und man fühlt sich ‘bevormundet’

      Man erwartet vom Staat, das er das Recht bestimmter Personengruppen schützt / schützen soll. Aber sobald man nicht zu einer solchen Personengruppe gehört, aber von den Auswirkungen des Schutzes in einer Form betroffen ist, die in den eigenen Augen nicht positiv ist, wird gejammert!

      Wenn man schon fordert, den Feiertag soweit aufzuweichen, das einem keine Beschränkungen mehr im Weg liegen, sollte man auch so konsequent sein, einen solchen Tag als ganz normalen Werktag zu begehen. Gleiches gilt für Heilige Drei Könige, Himmelfahrt, Pfingstmontag und den zweiten Weihnachtsfeiertag.

      Nur das würden die, die sich jetzt in ihrer persönlichen Freiheit eingeschränkt sehen, sicher auch nicht akzeptieren wollen. Vermutlich würde man dann mit dem Argument kommen, das einem diese Tage dazu dienen, sich zu erholen!

  2. Horst Schulte sagt:

    Ich sehe es so, dass es ein großes Glück ist, dass sich solche Feiertage nicht aufgrund spontaner Eingebungen (z.B. der Piraten) mal ebenso wegschieben lassen. Andererseits ist es natürlich wahr, dass die Zahl derer, die sich aus religiösen Gründen etwas aus Karfreitag, Ostern oder anderen relig. Feiertagen etwas machen, immer kleiner wird. Insofern ist es schon eine Bevormundung einer großen Zahl von Menschen.

    Die genießen die Freizeit, wollen aber ansonsten mit den kulturellen und religiösen Hintergründen nichts weiter am Hut haben. Viele wissen ja nicht mal mehr, welche Bedeutung Karfreitag oder Ostern überhaupt haben. Aber das soll jeder halten wie er will.

    Nur – trotzdem bin ich froh, dass diese Dinge (jedenfalls aus heutiger Sicht) sich nicht so schnell ändern lassen. Und die Piraten werden hoffentlich so viele Stimmen nicht bekommen, dass sie Leuten wie mir dann ihrerseits vorschreiben können, wie sie zu leben haben. :-)
    Horst Schulte letzter Artikel auf dem eigenen Blog: Israel zensiert Günter Grass

    • Marcus sagt:

      Die Piraten werden mit der Zeit langsam aber sicher (wieder) auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt!

      Es ist immer ein Unterschied, ob Du ausserhalb eines Stadt-, Land- oder gar Bundesparlaments ohne Druck Deinen Phantasien und Träumereien nachhängen kannst, oder ob Du Dich gewissen Gepflogenheiten beugen musst!

      Ich erinnere da immer gerne an den Anfang der Grünen!

      Die haben auch Rumphantasiert und geträumt was sie so alles ändern werden, wenn sie in die Parlamente eingezogen sind. Dann sind dann aber pöh a pöh wieder ins Land der Realität zurückgeholt worden.

      Denn was ist aus deren Vorstellungen geworden? Selbst Kretschmann in Baden-Württemberg hat lernen müssen, das möchten und wollen nicht immer gleichzusetzen ist mit können!

Trackbacks

  1. Karfreitag: Die gesetzlich verordnete Trauer…

    Die religiöse Seite von Ostern mal ganz außen vor gelassen, aber der Karfreitag und seine gesetzliche Auslegung ist wirklich mehr als veraltet. Eine Überarbeitung der Feiertagsschutzverordnung von 1957 wäre meines Erachtens dringend erforderlich, zumal…

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