E-Mail zur Knochenmark-Spendersuche

Eigentlich ist es ja eine sinnvolle Sache, via EMail einen Knochenmarkspender zu suchen, oder wenigstens mit einem Weiterleiten selbiger andere davon in Kenntnis zu setzen, das ein solcher gesucht wird.

Aber, und das schoß mir eben wie ein Blitz durch den Kopf, als ich mir die letzte EMail betrachtet habe:

Wollen alle, die diese EMail lesen und weiterleiten auch wirklich, das ihre Mail-Adressen dermaßen publik werden?

Alle reden vom Datenschutz. Sollte man ihn in diesen Fällen aber auch wirklich ausklammern, oder nicht gerade sehr ernst nehmen? Ist das nur unbedachtes Handeln, diese Mail nicht via BCC weiterzuleiten?

Mal abgesehen davon, das die EMail ja durchaus auch eine Fälschung sein könnte, um mit den darin enthaltenen Adress- und Telefon-Daten die betroffenen einem möglichen Telefon- und / oder Brief-Terror auszusetzen – Wovon ich in diesem Fall mal nicht wirklich ausgehe (EDIT: und wo ich mich – siehe Kommentar – ja nun leider getäuscht sehen muss).

Was geht – auch wenn es sich hier um (ein) Menschenleben dreht, Franz in Hintertutzingen meine Mail-Addy an?

Was denkt ihr?

Update 03.02.2011: Ich habe habe diesen Artikel aufgrund des nachfolgenden Kommentars geändert.

Das Artikelbild so wie der Inhalt der Mail wurden von mir entfernt.

Über Marcus (628 Artikel)
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1 Kommentar zu E-Mail zur Knochenmark-Spendersuche

  1. Guten Tag,

    zufällig habe ich gesehen, dass Sie auf Ihrer Internetseite einen vermeintlichen Hilfsaufruf veröffentlicht haben. Ich bitte Sie eindringlich, dieses von der Seite zu nehmen.
    Bei dieser Kettenmail handelt es sich nämlich um einen bedauerlichen, schlechten Scherz. Diese Mail geistert seit Jahren durch das Internet. Bedauerlicherweise verbreitet sie noch mehr den Irrtum, dass die Blutgruppe bei der Suche nach dem “genetischen Zwilling” wichtig sei. Die Blutgruppe spielt aber keine Rolle. Es kommt vielmehr auf die besonderen Gewebemerkmale jedes Einzelnen an; dies ist weit aus komplizierter, mit Wahrscheinlichkeiten von bis zu 1: mehreren Millionen.
    Um unsere Hilfe anzubieten und um sie über diesen Sachverhalt aufzuklären, hatten wir bereits im November 2000 Kontakt zu der vermeintlichen Autorin aufgenommen. Sie wurde schon damals mit Antworten überhäuft, versicherte jedoch, dass sie selbst nicht die Urheberin ist und das jemand die E-Mail in ihrem Namen aufgegeben hat.

    Solche Mails sollte man bitte niemals weiterleiten, informieren Sie daher bitte ebenfalls diejenigen, an die die Mail Ihrerseits gegangen ist. Hilferufe per Mail, die erkennbar keine Kettenmail sind, können Sie natürlich gerne immer direkt an uns schicken.

    Mit freundlichen Grüßen

    Simone Henrich

    Simone Henrich
    Pressestelle
    DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei
    gemeinnützige Gesellschaft mbH
    Scheidtweilerstr. 63-65
    50933 Köln

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